Ziel erreicht bei der Gemeinde Rötgen: 13,4 Millionen Schritte – was 36 Mitarbeitende in 7 Teams HR-Verantwortlichen über Ausdauer, Badges und eine Bewegungskultur im öffentlichen Dienst bew

13,4 Millionen Schritte. Sieben Teams. 36 Mitarbeitende einer kommunalen Verwaltung. Wer denkt, dass Bewegungsinitiativen vor allem in Start-ups und Großkonzernen funktionieren, hat offensichtlich die Gemeinde Rötgen noch nicht auf dem Radar. Die Schritte-Challenge ist abgeschlossen – und sie hat weit mehr hinterlassen als eine beeindruckende Zahl in einer Statistik.

Öffentlicher Dienst und Bewegungskultur: Ein unterschätztes Potenzial

Kommunalverwaltungen stehen selten im Mittelpunkt, wenn über Corporate Wellness oder moderne Mitarbeitergesundheit gesprochen wird. Dabei arbeiten genau hier Tausende Menschen in Jobs, die von Sitzarbeit geprägt sind: Schreibtische, Bildschirme, Formulare. Der Bewegungsmangel ist strukturell. Laut einer Analyse des Robert Koch-Instituts (2022) erreichen knapp 75 Prozent der Erwachsenen in Deutschland nicht die empfohlene wöchentliche Bewegungsmenge – und Bürobeschäftigte im öffentlichen Dienst sind dabei keine Ausnahme. Die Gemeinde Rötgen hat genau hier angesetzt. Nicht mit einem aufwendigen Gesundheitsprogramm, nicht mit externen Coaches oder teuren Geräten – sondern mit einer Schritte-Challenge, die 36 Mitarbeitende in sieben Teams gemeinsam absolviert haben. Das Ergebnis spricht für sich.

13,4 Millionen Schritte: Was steckt wirklich dahinter?

Auf den ersten Blick ist eine solche Zahl abstrakt. Zum Vergleich: 13,4 Millionen Schritte entsprechen einer zurückgelegten Strecke von rund 9.000 bis 10.000 Kilometern – je nach Schrittlänge. Das entspricht ungefähr der Luftlinie von Rötgen nach Tokio, und zurück, mit ein bisschen Reserve. Was das bedeutet: Diese 36 Menschen haben in ihrer Challenge-Phase täglich erheblich mehr Bewegung in ihren Alltag integriert, als sie es ohne den gemeinsamen Anreiz getan hätten. Studien der Harvard Medical School zeigen, dass allein schon 7.000 bis 8.000 Schritte täglich das Sterberisiko signifikant senken – und dass soziale Motivation dabei einen messbaren Verstärkereffekt hat. Bei der Gemeinde Rötgen wurden diese Schritte nicht trotz des Alltags gemacht, sondern mittendrin: auf dem Weg zur Arbeit, in der Mittagspause, beim Feierabendspaziergang.

Badges, Meilensteine und das Prinzip der kleinen Siege

Was eine Schritte-Challenge langfristig am Laufen hält, ist nicht die große Abschlussfeier – sondern das, was auf dem Weg dorthin passiert. Bei instingo werden Teilnehmende durch Badges belohnt: kleine digitale Auszeichnungen, die bestimmte Meilensteine markieren. Das klingt vielleicht trivial, wirkt aber psychologisch präzise. Die Verhaltensforschung spricht von sogenannten "Progress Markers" – Zwischenerfolgen, die das Belohnungssystem aktivieren und die Motivation aufrechterhalten, auch wenn der große Zieleinlauf noch weit entfernt ist. In der Praxis zeigt sich: Teams, die regelmäßig Badges sammeln und im Ranking aufsteigen, bleiben deutlich aktiver als solche, die nur auf das Endergebnis schauen. Für HR-Verantwortliche heißt das: Gamification ist kein Nice-to-have, sondern ein echtes Retention-Werkzeug innerhalb der Challenge.

Sieben Teams, eine Verwaltung – wie Teamstruktur den Unterschied macht

Die Entscheidung, 36 Mitarbeitende auf sieben Teams aufzuteilen, ist keine zufällige Spielerei. Teams von vier bis sechs Personen gelten als besonders effektiv für kollaborative Challenges, weil der individuelle Beitrag jedes Einzelnen spürbar bleibt. Man kann sich nicht hinter großen Gruppen verstecken. Gleichzeitig entsteht ein echtes Abhängigkeitsgefühl füreinander – im besten Sinne: Kollegen spornen sich gegenseitig an, Schritte nachzutragen, weil sie wissen, dass ihre Zahlen das gemeinsame Ranking beeinflussen. Viele HR-Verantwortliche berichten, dass gerade diese Dynamik dazu führt, dass Kolleginnen und Kollegen miteinander ins Gespräch kommen, die sich sonst kaum begegnen – Abteilungssilos werden durch gemeinsame Challenge-Teams aufgebrochen. In einer Gemeindeverwaltung, wo Bauhof, Bürgerbüro und Verwaltungsinnendienst selten an einem Tisch sitzen, ist das ein Wert an sich.

Ausdauer als Organisationsprinzip: Was der öffentliche Dienst von sich selbst lernen kann

Der öffentliche Dienst gilt nicht gerade als Brutstätte für agile Kulturentwicklung – zu Unrecht, wie Rötgen zeigt. Wer 13,4 Millionen Schritte abschließt, beweist nicht nur körperliche Ausdauer, sondern auch organisatorische. Eine Challenge erfolgreich zu Ende zu bringen, setzt voraus, dass Strukturen stimmen: dass eine Person intern die Koordination übernimmt, dass die Führungsebene mitmacht (oder zumindest sichtbar unterstützt), und dass Kommunikation regelmäßig stattfindet. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung (2023) zum Thema Mitarbeiterengagement im öffentlichen Sektor zeigte, dass nur 22 Prozent der Beschäftigten in der Kommunalverwaltung ein hohes Engagement-Level aufweisen. Initiativen wie eine Schritte-Challenge können diesen Wert nicht alleine umkehren – aber sie können ein Signal setzen: dass die eigene Organisation in die Menschen investiert, dass Gesundheit ernst genommen wird. Das ist kein Kleinigkeit in einer Branche, die um qualifizierte Fachkräfte kämpft.

Was HR-Verantwortliche aus Rötgen für ihren nächsten Start mitnehmen

Es gibt ein paar klare Lehren, die sich aus einem Abschluss wie dem in Rötgen direkt ableiten lassen. Erstens: Verwaltungen und öffentliche Einrichtungen sind absolut geeignet für Schritte-Challenges – die Annahme, das funktioniere nur in dynamischen Branchen, ist falsch. Zweitens: Die Teamgröße sollte bewusst gewählt werden. Vier bis sechs Personen pro Team maximieren das gegenseitige Engagement. Drittens: Gamification-Elemente wie Badges und Ranglisten sind keine Spielerei, sondern verhaltenspsychologisch wirksame Instrumente – sie sollten aktiv kommuniziert werden, damit Mitarbeitende sie auch wahrnehmen. Viertens: Sichtbarkeit der Führungsebene macht einen Unterschied. Wenn die Amtsleitung oder der Bürgermeister mitmacht – oder zumindest öffentlich unterstützt – steigt die Beteiligungsbereitschaft nachweislich. Und fünftens: Der Abschluss ist nicht das Ende. Eine Challenge, die gut läuft, ist der beste Auftakt für eine dauerhafte Bewegungskultur im Unternehmen.

Jetzt selbst starten: Ihre Schritte-Challenge mit instingo

Die Gemeinde Rötgen hat gezeigt, dass 13,4 Millionen Schritte nicht nur möglich sind – sie sind der Beginn von etwas. Einer neuen Art, wie ein Team miteinander Gesundheit lebt. Wie Kollegen, die sich sonst kaum sprechen, plötzlich Schrittzahlen und Motivationstipps austauschen. Wie eine Verwaltung mit 36 Menschen beweist, dass Bewegungskultur keine Frage der Unternehmensgröße oder Branche ist, sondern eine Frage des Willens und des richtigen Rahmens. Wenn Sie als HR-Verantwortliche oder Führungskraft jetzt denken "Das könnten wir auch" – dann haben Sie Recht. instingo macht es einfach, schnell und wirkungsvoll. Keine langen Einführungsprozesse, keine komplizierte IT-Integration: Teams anlegen, Challenge starten, gemeinsam loslaufen. Besuchen Sie instingo.de und starten Sie Ihre eigene Schritte-Challenge – für mehr Bewegung, mehr Teamgeist und eine Unternehmenskultur, die wirklich gesund ist.

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