Ziel erreicht am Städtischen Gymnasium Hennef: Fast 5 Millionen Schritte – wie 32 Lehrerinnen und Lehrer in 18 Teams zeigen, dass Bewegung auch Kollegien zusammenschweißt

Fast 5 Millionen Schritte. 32 Lehrerinnen und Lehrer. 18 Teams. Und ein Kollegium, das am Ende der Challenge ein anderes war als am Anfang. Was das Städtische Gymnasium Hennef in wenigen Wochen auf die Beine gestellt hat, klingt auf den ersten Blick nach einer sportlichen Leistung. Aber wer genauer hinschaut, erkennt etwas viel Bedeutsameres: Eine Institution, die verstanden hat, dass Zusammenhalt nicht im Konferenzraum entsteht – sondern auf dem Weg dorthin.

Ein Lehrerkollegium, das mehr als Unterrichtsstunden teilt

Lehrerinnen und Lehrer führen einen Berufsalltag, der von Außenstehenden oft unterschätzt wird. Unterrichtsvorbereitung, Korrekturen, Elterngespräche, administrative Aufgaben – der Arbeitsalltag an einer Schule ist selten so entspannt, wie er von manchen wahrgenommen wird. Die Burnout-Quote im Lehrberuf ist messbar hoch: Laut einer Studie der Universität Potsdam (Schaarschmidt & Fischer, 2013) weisen über 30 % der Lehrkräfte in Deutschland Merkmale auf, die auf ein erhöhtes Burnout-Risiko hindeuten. Bewegungsmangel und fehlender sozialer Zusammenhalt im Kollegium sind dabei häufige Mitauslöser.

Genau hier setzt eine Schritte-Challenge an. Nicht als Allheilmittel, aber als niedrigschwelliger, inklusiver Impuls für mehr Bewegung im Alltag und mehr echten Kontakt zwischen Kolleginnen und Kollegen. Das Städtische Gymnasium Hennef hat diesen Impuls genutzt – und mit beinahe 5 Millionen gemeinsam gegangenen Schritten eindrucksvoll bewiesen, was möglich ist, wenn eine Einrichtung ihre Gesundheitsförderung ernst nimmt.

Was fast 5 Millionen Schritte wirklich bedeuten

Um das Ergebnis greifbar zu machen: Fast 5 Millionen Schritte entsprechen einer Distanz von etwa 3.500 Kilometern – und das gemeinschaftlich, von 32 Menschen, die parallel ihren fordernden Schulalltag bewältigt haben. Das ist keine Zahl, die man schnell abtut. Sie zeigt, dass Bewegung möglich ist, wenn der Rahmen stimmt. Nicht jede Lehrkraft muss zur Läuferin werden; es reicht, wenn viele regelmäßig ein bisschen mehr gehen als zuvor.

Die Teamstruktur mit 18 Teams sorgte dabei für einen entscheidenden Effekt: sozialen Druck im positiven Sinne. Man geht nicht für sich allein, sondern für das Team. Man teilt Erlebnisse im gemeinsamen Chat, feuert sich gegenseitig an, lacht über schlechte Tage und freut sich gemeinsam über gute. In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass genau diese informelle Kommunikationsebene das ist, was Kollegien zusammenschweißt – und nicht der nächste Pädagogiktag.

Warum Schulen als Arbeitgeber Corporate Wellness neu denken sollten

Schulen sind Arbeitgeber – das klingt trivial, wird aber im BGM-Kontext oft vergessen. Die öffentliche Hand, Schulträger und Schulleitungen stehen vor denselben Herausforderungen wie Unternehmen: Fachkräftemangel, hoher Krankenstand, sinkende Motivation. Die Kultusministerkonferenz und verschiedene Landesbehörden haben das Thema Lehrergesundheit zwar auf dem Schirm, doch in der Praxis fehlt es häufig an konkreten, leicht umsetzbaren Maßnahmen.

Eine Schritte-Challenge schließt diese Lücke elegant. Sie ist günstig, digital umsetzbar, erfordert keine teuren Investitionen in Infrastruktur und spricht gleichzeitig die gesamte Belegschaft an – unabhängig von Fitness-Level, Alter oder Vorerfahrung. Gerade für Bildungseinrichtungen, die traditionell kein großes BGM-Budget haben, ist das ein entscheidender Vorteil. Das Gymnasium Hennef zeigt, dass Gesundheitsförderung keine Frage des Budgets ist, sondern des Willens.

Teambuilding durch Bewegung: Was die Forschung sagt

Der Zusammenhang zwischen gemeinsamer körperlicher Aktivität und sozialem Zusammenhalt ist gut dokumentiert. Eine Studie der Universität Oxford (Dunbar et al., 2017, publiziert im Journal of Evolutionary Biology) zeigte, dass synchrone Bewegungsformen – also das gemeinsame Gehen, Laufen oder Tanzen – Endorphine freisetzen und das soziale Bonding signifikant stärken. Das Gefühl, gemeinsam etwas zu schaffen, aktiviert dasselbe neuronale Belohnungssystem wie andere soziale Verbindungen.

Übertragen auf das Gymnasium Hennef bedeutet das: Jeder Schritt, den ein Team gemeinsam gesammelt hat, war nicht nur ein Beitrag zur Gesundheit des Einzelnen, sondern ein sozialer Kitt. 18 Teams, 18 gemeinsame Erfahrungen, 18 Gruppen, die am Ende mehr voneinander wissen als davor. Das ist kein netter Nebeneffekt – das ist der Kern dessen, was eine gut umgesetzte Schritte-Challenge leisten kann.

Was HR-Verantwortliche und Schulleitungen daraus lernen können

Wer eine Schritte-Challenge für sein Kollegium oder seine Belegschaft plant, sollte ein paar Dinge beherzigen, die den Unterschied zwischen einem kurzen Hype und einem nachhaltigen Erlebnis ausmachen. Erstens: Teamstruktur ist alles. Die 18 Teams beim Gymnasium Hennef haben dafür gesorgt, dass niemand allein läuft und gleichzeitig kein Team so groß war, dass Einzelne unsichtbar wurden. Kleinere Teams erzeugen mehr Verbindlichkeit und mehr echten Austausch.

Zweitens: Kommunikation innerhalb der Teams ist der Motor. Challenges, in denen sich die Teilnehmenden gegenseitig anfeuern, Fotos teilen und über ihre Erlebnisse berichten, laufen spürbar engagierter als solche, die sich auf reine Schrittzahlen beschränken. Drittens: Sichtbarkeit des Fortschritts motiviert. Wenn Teams sehen, wie weit sie gemeinsam schon gegangen sind – im wörtlichen und übertragenen Sinne – entsteht ein Sog, der schwer zu stoppen ist. Fast 5 Millionen Schritte entstehen nicht durch einen Sprint, sondern durch kontinuierliche, gemeinsam getragene Bewegung über Wochen.

Viele HR-Verantwortliche berichten zudem, dass der soziale Effekt einer solchen Challenge weit über die eigentliche Laufzeit hinausreicht. Kolleginnen und Kollegen, die sich im Rahmen einer Challenge nähergekommen sind, halten diese Verbindung aufrecht. Der tägliche Spaziergang in der Mittagspause wird zum festen Ritual; der Chat bleibt aktiv. Das ist nachhaltige Mitarbeiterbindung – ganz ohne aufwendige Programme.

Bewegung als Kulturausdruck: Wenn Gesundheit zur Haltung wird

Was das Gymnasium Hennef zusätzlich zeigt: Wenn eine Institution bereit ist, so etwas zu initiieren, sendet sie ein Signal an alle Beteiligten. Das Signal lautet: Eure Gesundheit ist uns wichtig. Ihr seid nicht nur Funktionsträger, sondern Menschen. Diese implizite Botschaft ist in Zeiten des Fachkräftemangels und steigender Fluktuationsraten alles andere als unwichtig.

Laut einer Studie von Deloitte (Global Millennial Survey 2023) legen über 60 % der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei der Arbeitgeberwahl besonderen Wert auf das Wohlbefinden am Arbeitsplatz – und Corporate Wellness gehört zunehmend zu den entscheidenden Faktoren. Wer als Schule oder Unternehmen aktiv investiert, schafft nicht nur gesündere Teams, sondern positioniert sich als attraktiver Arbeitgeber. Das ist kein Marketing-Trick, das ist gelebte Unternehmenskultur.

Starten Sie jetzt Ihre eigene Schritte-Challenge mit instingo

Das Städtische Gymnasium Hennef hat bewiesen, was möglich ist – mit 32 engagierten Menschen, 18 Teams und der richtigen Plattform im Rücken. Ob Schule, Mittelstand oder Konzern: Wer seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr Bewegung, mehr Zusammenhalt und mehr Freude am Arbeitsalltag ermöglichen möchte, findet mit instingo den idealen Partner.

instingo ist die Corporate-Wellness-Plattform, die Schritte-Challenges für Unternehmen und Institutionen jeder Größe einfach, digital und wirkungsvoll macht. Keine komplizierte Einrichtung, kein großes Budget, keine technischen Vorkenntnisse notwendig – dafür jede Menge Möglichkeiten, Ihr Kollegium oder Ihre Belegschaft wirklich zu bewegen. Starten Sie noch heute Ihre eigene Challenge unter instingo.de und erleben Sie, was fast 5 Millionen Schritte für Ihr Team bedeuten können.

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