Abschluss an der Eberhard Karls Universität Tübingen: 60,7 Millionen Schritte in 23 Tagen – was 279 Mitarbeitende in 48 Teams bei „Laufen tut gUT" HR-Verantwortlichen darüber zeigen, wie ein

60.687.146 Schritte. In 23 Tagen. Von 279 Menschen an einer Universität, die ohnehin schon wissen, wie man Disziplin buchstabiert. Was die Eberhard Karls Universität Tübingen mit ihrer Schritte-Challenge „Laufen tut gUT" zwischen dem 1. und 23. Oktober 2026 geleistet hat, ist mehr als eine beeindruckende Zahl – es ist ein Lehrbeispiel dafür, was passiert, wenn Bewegung am Arbeitsplatz konsequent strukturiert und gemeinsam gelebt wird.

9.457 Schritte pro Person und Tag – was steckt hinter diesem Wert?

Der Durchschnittswert klingt zunächst unspektakulär: 9.457 Schritte pro Person und Tag. Doch wer weiß, wie der Alltag an einer Hochschule aussieht – vollgepackte Kalender, lange Sitzungen, hybride Arbeitsverhältnisse, viel Zeit vor Bildschirmen – der weiß, was diese Zahl bedeutet. Sie liegt knapp unter der vielzitierten 10.000-Schritte-Marke, aber deutlich über dem, was die meisten Bürobeschäftigten in Deutschland täglich zurücklegen. Eine Studie im International Journal of Environmental Research and Public Health (2021) zeigt, dass Büroangestellte im Schnitt nur zwischen 4.000 und 6.000 Schritte täglich gehen. Die Tübinger Teilnehmenden lagen also locker 50 bis 100 Prozent über diesem Referenzwert – und das über fast vier Wochen hinweg.

Pro Person wurden im Schnitt 217.516 Schritte in der gesamten Challenge zurückgelegt. Das entspricht rund 150 bis 160 Kilometern – je nach Schrittlänge. Wer sich das einmal auf einer Landkarte vorstellt, versteht, warum solche Challenges eine andere emotionale Qualität haben als klassische BGM-Maßnahmen.

48 Teams, eine Bewegung: Warum Teamstruktur der Schlüsselfaktor ist

279 Teilnehmende in 48 Teams – das ergibt im Schnitt knapp sechs Personen pro Team. Diese Größe ist kein Zufall und kein internes Organisationsdetail. Sie ist ein gut belegtes Erfolgsrezept. Gruppen dieser Größe sind klein genug, um sich gegenseitig wirklich wahrzunehmen, und groß genug, um kollektiven Schwung zu erzeugen. Die Sportpsychologie spricht hier vom Prinzip der sozialen Fazilitation: Menschen zeigen in Gruppen systematisch höhere Leistungsbereitschaft als alleine – besonders dann, wenn das Ergebnis sichtbar ist und Teamzugehörigkeit eine Rolle spielt (Zajonc, 1965; Triplett, 1898).

Was das in der Praxis bedeutet, zeigt ein Blick in den Challenge-Chat. Jemand schrieb: „Heute gegen STEPococcus aureus!! Also alle anstrengen" – ein Satz, der sowohl Humor als auch echten Antrieb zeigt. Diese Art der spontanen Kommunikation lässt sich nicht erzwingen. Sie entsteht, wenn das Setting stimmt und die Menschen sich in ihrer Gruppe wohlfühlen. Und eine andere Stimme aus dem Chat bringt es auf den Punkt: „🥰 wir sind einfach ein super Team! es macht so viel Spaß mit euch!"

0 % manuelle Einträge – und was das über Vertrauen und Datenqualität aussagt

Eine Zahl verdient besondere Aufmerksamkeit, die auf den ersten Blick unscheinbar wirkt: 0 % der Schritte wurden manuell eingetragen. Das bedeutet: Alle 60,7 Millionen Schritte wurden automatisch über Tracker oder Smartphones erfasst. Für HR-Verantwortliche ist das ein starkes Signal in mehrere Richtungen gleichzeitig.

Erstens spricht es für eine hohe Nutzerakzeptanz der Technologie – die Teilnehmenden haben sich die Mühe gemacht, ihre Geräte korrekt zu verbinden und die App zu nutzen. Zweitens bedeutet es, dass die erfassten Daten eine sehr hohe Qualität haben. Wenn HR-Verantwortliche im Nachgang Reportings erstellen oder den Erfolg der Maßnahme gegenüber der Geschäftsführung belegen möchten, ist das ein nicht zu unterschätzender Vorteil. In der Praxis zeigt sich oft: Je mehr manuelle Einträge vorhanden sind, desto größer ist das Rauschen in den Daten – und desto schwieriger wird die Auswertung.

Drittens und vielleicht am wichtigsten: Es zeigt, dass die Teilnehmenden die Challenge ernst genommen haben. Wer keine Schritte manuell einträgt, hat keine Abkürzung gesucht. Das ist eine Form von gemeinschaftlichem Fair Play, die sich ohne explizite Regeln etabliert hat – und das sagt viel über die Kultur aus, die diese Challenge erzeugt hat.

Abzeichen als stiller Motivationsmotor: Was 254 Pinnacle-Badges verraten

Das meistvergebene Abzeichen in der Challenge hieß „Pinnacle" – und wurde 254 Mal vergeben. Das entspricht fast einer Vergabe pro Teilnehmenden (bei 279 Teilnehmenden insgesamt). Dahinter folgen „Initiator" (223×), „Triumph" (179×), „Streaker" (127×) und „Achiever" (122×). Diese Zahlen sind keine bloße Spielerei. Sie zeigen, dass ein Großteil der Teilnehmenden nicht einfach dabei war, sondern aktiv Meilensteine erreicht hat.

Die Verhaltenspsychologie nennt dieses Prinzip „Gamification" – die Übertragung von Spielmechaniken in einen nicht-spielerischen Kontext. Und es funktioniert, weil es auf grundlegende menschliche Bedürfnisse einzahlt: Anerkennung, Fortschritt, Zugehörigkeit. Eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2017 (Koivisto & Hamari, International Journal of Information Management) zeigt, dass Gamification-Elemente in Gesundheitsprogrammen die Motivation zur Teilnahme signifikant steigern – besonders dann, wenn soziale Elemente wie Teamrankings oder geteilte Erfolge hinzukommen. Genau das war bei „Laufen tut gUT" der Fall.

Das Badge „Streaker" – 127 Mal vergeben – zeigt außerdem, dass viele Teilnehmende nicht nur einmalig aktiv waren, sondern über einen längeren Zeitraum konsequent Schritte gesammelt haben. Das ist der Unterschied zwischen einer Maßnahme, die Bewegung einmalig auslöst, und einer, die Bewegung als tägliche Gewohnheit verankert.

Was der Chat-Verlauf über Teamkultur und Mitarbeitermotivation verrät

Nur eine Umfrage, aber drei schriftliche Rückmeldungen im Chat – und trotzdem zeigt der Kommunikationsverlauf, wie lebendig diese Challenge war. Was in den anonymen Stimmen deutlich wird, ist mehr als Motivation. Es ist echte Gemeinschaft. Jemand forderte zu Beginn auf: „🚀 Hallo Team! Lasst uns hier gemeinsam feiern, motivieren und die besten Momente teilen! 💪📷" – und ein anderes Mitglied reagierte am Ende mit: „ihr Lieben, wir haben es geschafft, der letzte Tag ist quasi rum - was für eine super Challenge mit euch 🏃‍♀️ …"

Diese Entwicklung vom Startschuss bis zum Abschluss ist keine Selbstverständlichkeit. Viele Challenges beginnen mit hoher Energie und enden in stiller Erschöpfung. Hier passierte das Gegenteil: Die Abschlussworte klingen nicht erleichtert, sondern dankbar. Das ist ein Qualitätsmerkmal, das HR-Verantwortliche als Indikator für gelungenes Teambuilding lesen sollten. Wer eine Challenge so abschließt, nimmt etwas mit – ein Gefühl von gemeinsamem Erfolg, das im Arbeitsalltag nachwirkt. Und eine Stimme machte das am deutlichsten: „👟 Heute zählt nicht nur das Tempo – sondern auch der Look! Zeig uns deine coolsten Laufschuhe oder deinen heutigen Walking-Style. 📸 Stylische oder schräge Socken? Zeigen!" – ein Post, der Leichtigkeit zeigt und beweist, dass Gesundheitsförderung nicht immer ernst sein muss, um wirksam zu sein.

Was HR-Verantwortliche aus Tübingen mitnehmen können

Was die Eberhard Karls Universität Tübingen mit „Laufen tut gUT" vorgemacht hat, lässt sich auf viele Organisationen übertragen – unabhängig von Branche, Größe oder Struktur. Einige konkrete Ableitungen für HR-Verantwortliche, die selbst eine Schritte-Challenge planen:

Teamgröße bewusst wählen. Fünf bis acht Personen pro Team ist eine bewährte Größe, die sowohl sozialen Druck als auch echten Zusammenhalt erzeugt. Zu große Teams führen zu Anonymität, zu kleine zu Überforderung einzelner.

Abzeichen und Streaks nutzen. Gamification-Elemente sind kein optionales Feature – sie sind ein zentrales Motivationselement. Die Zahlen aus Tübingen sprechen für sich: 254 Pinnacle-Abzeichen in 23 Tagen zeigen, dass die Teilnehmenden aktiv auf Ziele hingearbeitet haben.

Chat-Kultur von Anfang an aktivieren. Die Kommunikation innerhalb der Challenge ist kein Beiwerk. Sie ist der Kitt, der Teams zusammenhält. HR sollte die ersten Tage aktiv begleiten, Fragen stellen, Aktivitäten anregen – und dann loslassen, wenn sich die Dynamik verselbstständigt.

Auf Datenqualität achten. 0 % manuelle Einträge sind ein Qualitätsmerkmal, das sich auf die Glaubwürdigkeit der gesamten Maßnahme auswirkt. Eine gute Onboarding-Kommunikation vor dem Start zahlt sich hier direkt aus.

Jetzt selbst starten: Ihre Schritte-Challenge mit instingo

Die Eberhard Karls Universität Tübingen hat gezeigt, was möglich ist, wenn 279 Menschen 23 Tage lang gemeinsam in Bewegung kommen: 60,7 Millionen Schritte, 48 Teams, hunderte Abzeichen – und eine Gemeinschaft, die am letzten Tag nicht erleichtert aufatmet, sondern dankbar zurückblickt. Das ist das Ziel jeder guten BGM-Maßnahme.

Wenn Sie als HR-Verantwortliche oder Führungskraft jetzt überlegen, wie Sie Bewegung, Teamzusammenhalt und Mitarbeitermotivation in Ihrem Unternehmen stärken können, dann ist eine Schritte-Challenge der direkteste Weg dahin – ohne großes Budget, ohne komplizierte Infrastruktur, ohne monatelange Planung. instingo macht es möglich, eine solche Challenge in kürzester Zeit aufzusetzen, mit Ihrem Team zu starten und echte Ergebnisse zu erzielen.

Starten Sie jetzt Ihre eigene Schritte-Challenge unter instingo.de – und erleben Sie, was gemeinsame Bewegung in Ihrem Unternehmen auslösen kann.

Garmin
Caverion
IBS
ApoBank
White & Case
Hervis
Bundesbank
Audi
Velux
IKB
KPMG
BKK Provita
ADAC
Groupe SEB
ZAR
Thomas Philipps
Zschimmer & Schwarz
All4Labels
Hydro
Nexperia
Garmin
Caverion
IBS
ApoBank
White & Case
Hervis
Bundesbank
Audi
Velux
IKB
KPMG
BKK Provita
ADAC
Groupe SEB
ZAR
Thomas Philipps
Zschimmer & Schwarz
All4Labels
Hydro
Nexperia
Jambit
BVMW
Johannesbad
Movement24
OGE
WVV
Schongau
BfR
Railpool
GBA Group
Uni Würzburg
Zeiss
BEW Berliner Energie und Wärme
BFW
AXA
RWTH Aachen
Jambit
BVMW
Johannesbad
Movement24
OGE
WVV
Schongau
BfR
Railpool
GBA Group
Uni Würzburg
Zeiss
BEW Berliner Energie und Wärme
BFW
AXA
RWTH Aachen

Mehr als 200 Unternehmen weltweit vertrauen uns.

Bereits über 6000+ Teams haben erfolgreich an der Schritte Challenge teilgenommen.

Jetzt Demo anfragen