Abschluss bei Geiger Facility Management: 52.381 Schritte, ein Teilnehmer – was HR aus einer Solo-Challenge lernt und wie beim nächsten Mal die ganze Belegschaft mitläuft

52.381 Schritte. Ein einziger Teilnehmer. Das ist das Ergebnis der Schritte-Challenge bei Geiger Facility Management – und auf den ersten Blick klingt es wie ein Misserfolg. Aber wer in der HR-Arbeit erfahren ist, weiß: Genau solche Zahlen sind wertvoller als jedes Hochglanzergebnis. Sie zeigen, wo ein Programm steht, was die Belegschaft braucht – und wie es beim nächsten Mal deutlich besser laufen kann.

Ein Teilnehmer, der trotzdem durchgehalten hat

Fangen wir mit dem Positiven an: Jemand bei Geiger Facility Management hat die Challenge tatsächlich abgeschlossen. Allein, ohne Teamdynamik, ohne den motivierenden Blick auf eine Rangliste voller Kolleginnen und Kollegen. Das ist keine Kleinigkeit. Wer eine Bewegungsinitiative durchzieht, obwohl drumherum nichts passiert, zeigt eine intrinsische Motivation, die HR-Verantwortliche unbedingt kennen und fördern sollten. Dieser eine Teilnehmer ist kein Versager – er ist ein Early Adopter. Und Early Adopter sind in jedem Veränderungsprozess Gold wert, weil sie als Botschafter für die nächste Runde dienen können.

In der Praxis zeigt sich: Mitarbeitende, die eine Gesundheitsinitiative freiwillig und selbstständig durchziehen, sind häufig diejenigen, die später andere mitziehen. Die Frage, die HR jetzt stellen sollte, ist nicht „Warum hat nur einer mitgemacht?", sondern: „Wie machen wir aus diesem einen Pionier einen Multiplikator?"

Warum geringe Teilnahmequoten kein Zufall sind

Niedrige Beteiligung bei Gesundheitsinitiativen hat selten mit Desinteresse zu tun. Laut einer Studie des Instituts für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF-Institut, 2022) geben über 60 Prozent der befragten Mitarbeitenden an, dass sie grundsätzlich offen für betriebliche Gesundheitsangebote sind – aber nur dann, wenn Kommunikation, Einstiegshürden und Unternehmenskultur stimmen. Das Problem liegt also fast immer auf der Anbieterseite, nicht auf der der Mitarbeitenden.

Drei Faktoren sind besonders häufig dafür verantwortlich, dass Challenges wie diese schlecht anlaufen: fehlende Vorab-Kommunikation, keine sichtbare Rückendeckung durch Führungskräfte und ein zu komplizierter oder unklarer Einstieg. Wenn Mitarbeitende nicht wissen, warum die Challenge stattfindet, was sie dabei gewinnen und wie sie konkret mitmachen, klicken die meisten einfach weiter. Das gilt für Facility-Management-Unternehmen genauso wie für Konzerne.

Hinzu kommt ein strukturelles Problem, das im Facility Management besonders ausgeprägt ist: Mitarbeitende sind oft dezentral eingesetzt, arbeiten im Außendienst, in Schichten oder an wechselnden Standorten. Eine Challenge, die vor allem im Büro kommuniziert wird, erreicht diese Gruppen schlicht nicht. Das ist kein Versagen der Mitarbeitenden – es ist ein Kommunikationsproblem.

Was 52.381 Schritte über die Challenge-Architektur aussagen

52.381 Schritte in einem definierten Zeitraum – das entspricht je nach Dauer der Challenge rund 35 bis 40 Kilometer Gehstrecke. Der Teilnehmer hat sich erkennbar angestrengt. Aber ohne Team, ohne Vergleich, ohne den sozialen Kitt, der Schritte-Challenges erst richtig zum Leben erweckt, bleibt der gesundheitliche Effekt zwar real, der kulturelle Effekt jedoch aus. Teambuilding, Mitarbeitermotivation und das gemeinsame Erlebnis – alles das, was eine Schritte-Challenge im Unternehmenskontext so wirkungsvoll macht – kann schlicht nicht stattfinden, wenn nur eine Person dabei ist.

Forschungsergebnisse der Harvard Business Review (2019) belegen, dass soziale Unterstützung bei Bewegungszielen die Wahrscheinlichkeit, ein Ziel durchzuhalten, um bis zu 65 Prozent erhöht. Menschen bewegen sich mehr, wenn andere mitsehen, mitfeuern und mitlaufen. Eine Solo-Challenge kann individuell motivierend sein, aber den kollektiven Gesundheitseffekt, den Unternehmen durch Corporate Wellness anstreben, kann sie nicht leisten. Geiger Facility Management hat hier wertvolles Feedback bekommen: Das Fundament der nächsten Challenge muss ein solides Onboarding aller Mitarbeitenden sein.

Best Practices: So läuft beim nächsten Mal die ganze Belegschaft mit

Der erste und wichtigste Schritt ist eine strukturierte Vorlaufphase von mindestens zwei Wochen. In dieser Zeit sollte die Challenge über alle verfügbaren Kanäle kommuniziert werden – E-Mail, Intranet, Aushänge in Sozialräumen und, besonders wichtig für dezentrale Teams, über direkte Führungskräftekommunikation. Viele HR-Verantwortliche unterschätzen, wie stark das Signal wirkt, wenn eine Teamleiterin oder ein Abteilungsleiter persönlich sagt: „Ich mache mit, ihr auch?"

Zweiter Hebel: Teams bilden, bevor die Challenge beginnt. Die Teamstruktur ist entscheidend für die Motivation. Kleine Teams von vier bis acht Personen schaffen echtes Zugehörigkeitsgefühl und gegenseitige Verantwortung. Wer in einer Gruppe läuft und weiß, dass das eigene Ergebnis für das Team zählt, macht sich morgens eher die Schuhe an als jemand, der nur für sich selbst unterwegs ist. instingo ermöglicht genau diese Teamstruktur – mit Ranglisten, gemeinsamen Schrittsummen und einem integrierten Chat, der Teams auch über Standortgrenzen hinweg verbindet.

Dritter Hebel: Sichtbarkeit schaffen. Schrittzahlen, Fortschritte, lustige Momente aus dem Team – all das gehört öffentlich gemacht, natürlich immer mit dem Einverständnis der Beteiligten. Ein kurzes Update auf dem nächsten Teammeeting, ein Screenshot der Rangliste im Teamchat, ein Foto vom Mittagsspaziergang in der Gruppe: Das klingt banal, erzeugt aber genau jenen sozialen Sog, der Menschen mitnimmt, die zunächst skeptisch waren. Sichtbarkeit ist der wirksamste Rekrutierungskanal für die zweite Teilnehmergruppe.

Die besondere Herausforderung im Facility Management

Facility-Management-Unternehmen wie Geiger stehen vor einer spezifischen Herausforderung: Ihre Belegschaft ist heterogen und räumlich verteilt. Reinigungskräfte, Haustechniker, Objektleiter – sie alle arbeiten oft allein oder in kleinen Einheiten, ohne gemeinsamen physischen Arbeitsort. Eine Schritte-Challenge, die diese Realität ignoriert, hat von Anfang an einen strukturellen Nachteil.

Die gute Nachricht: Genau für diese Szenarien ist eine digitale Plattform wie instingo gemacht. Die App funktioniert unabhängig vom Standort, lässt sich mit gängigen Fitness-Trackern und Smartphones koppeln und macht Schritte überall zählbar – ob auf dem Weg zum nächsten Objekt, beim Treppensteigen im Bürogebäude oder beim Mittagsspaziergang. Dezentralität ist kein Hindernis, sondern eine Chance: Teams, die normalerweise nie miteinander sprechen, wachsen durch eine Challenge plötzlich zusammen. Das stärkt nicht nur die Mitarbeitergesundheit, sondern auch die Unternehmenskultur nachhaltig.

Was HR jetzt konkret tun kann

Der Abschluss der Challenge bei Geiger Facility Management ist kein Anlass zum Aufgeben – er ist ein Anlass zum Nachjustieren. Holen Sie den einen Teilnehmer ins Boot und fragen Sie ihn direkt: Warum hat er mitgemacht? Was hat ihm gefehlt? Was hätte ihn noch mehr motiviert? Diese Perspektive ist unbezahlbar für die Planung der nächsten Runde.

Nutzen Sie die gewonnenen Erkenntnisse für eine interne Analyse: Welche Kommunikationswege haben die dezentralen Mitarbeitenden nicht erreicht? Gab es technische Hürden beim Einstieg? Wurde die Challenge von Führungskräften aktiv unterstützt oder still toleriert? Jede dieser Fragen führt zu einer konkreten Stellschraube. Und wer diese Stellschrauben kennt, kann beim nächsten Mal ein Ergebnis erzielen, das nicht nur eine Person, sondern die gesamte Belegschaft in Bewegung bringt.

Jetzt mit instingo die nächste Challenge starten – diesmal mit der ganzen Belegschaft

Der erste Versuch hat gezeigt, was möglich ist – auch wenn nur eine Person dabei war. Der zweite Versuch kann alles verändern. instingo macht es HR-Verantwortlichen leicht, eine Schritte-Challenge professionell aufzusetzen: mit flexiblen Teamstrukturen, automatischer Schrittzählung, übersichtlichen Ranglisten und einem Setup, das auch für dezentrale Teams funktioniert. Vom Außendienstmitarbeiter bis zur Bürokraft – alle können mitmachen, überall.

Geiger Facility Management hat den ersten Schritt getan. Der nächste kann der entscheidende sein. Starten Sie jetzt Ihre Schritte-Challenge mit instingo und erleben Sie, was passiert, wenn Bewegung am Arbeitsplatz zum gemeinsamen Erlebnis wird. Weitere Informationen und eine kostenlose Demo finden Sie auf instingo.de.

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