Endspurt bei Vistec: 10,7 Millionen Schritte – und was HR-Verantwortliche lernen können, wenn ein Team eine Schritte-Challenge wirklich lebt

10,7 Millionen Schritte. Gezählt, gelaufen, gemeinsam erarbeitet. Wenn ein Unternehmen eine Schritte-Challenge nicht nur startet, sondern wirklich zu Ende führt – mit Energie, Engagement und einer Gemeinschaft, die auch im Endspurt nicht nachlässt – dann lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Was hat Vistec anders gemacht? Und was können HR-Verantwortliche daraus mitnehmen?

Vom Halbzeit-Hoch in den Endspurt: Was bei Vistec passiert ist

Bereits zur Halbzeit hatte das Vistec-Team beeindruckende 5,6 Millionen Schritte auf dem Konto – ein Ergebnis, das in vielen Unternehmen schon als Erfolgsmeldung durchgegangen wäre. Doch was folgte, war keine typische Endphasen-Erschöpfung, sondern das genaue Gegenteil. Im Endspurt legte die Belegschaft nochmals ordentlich nach und überquerte die Ziellinie bei 10,7 Millionen Schritten. Das ist kein Selbstläufer. Solche Zahlen entstehen nicht durch eine gute App oder das richtige Zeitfenster – sie entstehen, wenn Bewegung am Arbeitsplatz Teil einer echten Teamkultur wird. In der Praxis zeigt sich: Der zweite Abschnitt einer Challenge ist der härtere. Die Anfangseuphorie ist verflogen, der Alltag holt die meisten wieder ein. Dass Vistec diesen Einbruch nicht nur abgefedert, sondern aktiv in Schub umgewandelt hat, ist das eigentlich Bemerkenswerte an diesem Ergebnis.

Was die Zahlen über das Team verraten – und was sie verschweigen

10,7 Millionen Schritte sind eine abstrakte Zahl. Greifbarer wird sie, wenn man bedenkt: Der durchschnittliche Erwachsene in Deutschland macht laut Bundesgesundheitsministerium täglich zwischen 5.000 und 8.000 Schritte – deutlich weniger als die von der WHO empfohlenen 10.000. Viele Beschäftigte in Büroberufen kommen noch seltener auf ihre Runden. Eine aktive Schritte-Challenge, die über Wochen läuft, schiebt diesen Schnitt spürbar nach oben. Was die Zahl aber nicht zeigt: die Gespräche, die auf dem Weg entstanden sind, die Kolleginnen und Kollegen, die sich zum ersten Mal beim Mittagsspaziergang besser kennengelernt haben, oder die kleinen Siege, wenn jemand im Team den persönlichen Rekord knackt. Corporate Wellness wirkt auf mehreren Ebenen gleichzeitig – und gerade die sozialen Effekte sind messbar schwerer zu erfassen, aber keinesfalls geringer zu bewerten.

Was HR-Verantwortliche vom Vistec-Endspurt lernen können

Viele HR-Verantwortliche berichten, dass der größte Knackpunkt bei Bewegungsinitiativen nicht der Start ist, sondern die Aufrechterhaltung der Motivation in der zweiten Hälfte. Vistec scheint hier genau das richtig gemacht zu haben, was Forschung und Praxis gleichermaßen empfehlen: regelmäßige Impulse setzen, Zwischenergebnisse sichtbar machen und soziale Dynamiken innerhalb der Teams nutzen. Eine Studie der University of Pennsylvania aus dem Jahr 2016, veröffentlicht im Journal of the American Medical Association (JAMA), zeigte, dass Gruppenanreize und teambasierte Belohnungsstrukturen die körperliche Aktivität um bis zu 37 Prozent steigern können – im Vergleich zu rein individuellen Zielen. Das ist kein kleiner Effekt. Für die Praxis bedeutet das: Wer eine Schritte-Challenge als Teambuilding-Instrument begreift, erzielt bessere Ergebnisse als jemand, der sie als reine Gesundheitsmaßnahme versteht.

Konkret lässt sich das auf drei Handlungsempfehlungen herunterbrechen, die aus dem Vistec-Verlauf ableitbar sind. Erstens: Teamzusammensetzung und Teamgröße sind keine Nebensache – gemischte Teams aus verschiedenen Abteilungen fördern den abteilungsübergreifenden Austausch und schwächen Silodenken. Zweitens: Der Endspurt braucht einen eigenen Motivationskick. Ein kleines Zwischen-Update in der letzten Woche, ein öffentliches Ranking oder eine kurze Nachricht vom Management können den Unterschied machen. Drittens: Sichtbarkeit zählt. Wer interne Kommunikationskanäle – ob Intranet, Slack oder schwarzes Brett – nutzt, um Meilensteine zu feiern, hält die Energie hoch.

Bewegung als Kulturindikator: Was hinter dem Engament steckt

Es klingt vielleicht übertrieben, aber eine Schritte-Challenge ist ein Stimmungsindikator. Unternehmen, in denen Mitarbeitende freiwillig mitmachen, Teams bilden, sich gegenseitig anfeuern und am Ende gemeinsam stolz auf ihr Ergebnis sind, haben in der Regel auch in anderen Bereichen eine gesündere Unternehmenskultur. Der Gallup Engagement Index 2023 zeigt, dass nur 15 Prozent der deutschen Beschäftigten eine hohe emotionale Bindung an ihr Unternehmen haben. Das ist ein alarmierender Wert – und gleichzeitig eine Einladung, unkomplizierte und wirksame Maßnahmen zu ergreifen, die genau diese Bindung stärken. Eine gut durchgeführte Schritte-Challenge ist eine solche Maßnahme. Sie ist niedrigschwellig, inklusiv – weil Gehen keine sportliche Voraussetzung erfordert – und erzeugt gemeinsame Erlebnisse, die im Gedächtnis bleiben. Genau das ist es, was emotional bindet.

Der blinde Fleck vieler Unternehmen: Die Abschlussphase ernst nehmen

Was häufig unterschätzt wird, ist die Wirkung des Endes einer Challenge. Viele Unternehmen starten gut, begleiten den Verlauf halbwegs aktiv – und lassen die Challenge dann still auslaufen. Dabei ist die Abschlussphase entscheidend für die nachhaltige Wirkung. Ein gemeinsamer Abschluss, ein kurzes Fazit vom HR-Team oder sogar ein kleines Event zum Abschluss schafft Closure – und macht Lust auf die nächste Runde. Studien zur Verhaltenspsychologie zeigen, dass der sogenannte "Peak-End-Effekt" (Kahneman, 1999) dazu führt, dass Menschen eine Erfahrung vor allem anhand ihres emotionalen Höhepunkts und ihres Endes bewerten. Wer den Endspurt vernachlässigt, riskiert, dass eine eigentlich erfolgreiche Challenge als "irgendwie okay" in Erinnerung bleibt – statt als etwas, das das Team wirklich zusammengeschweißt hat.

Das Vistec-Ergebnis von 10,7 Millionen Schritten zeigt: Wenn der Endspurt gelingt, sprechen die Zahlen für sich. Und die Zahlen sprechen nicht nur über Gesundheit – sie sprechen über Zusammenhalt, Engagement und eine Unternehmenskultur, in der Menschen mehr geben, als sie müssten.

Was kommt nach der Challenge? Nachhaltigkeit als eigentliches Ziel

Die eigentliche Frage lautet nicht, ob eine Schritte-Challenge funktioniert – das tut sie, wenn sie gut begleitet wird. Die eigentliche Frage ist, wie die positiven Effekte über das Ende der Challenge hinaus bestehen bleiben. Bewegung am Arbeitsplatz ist kein Sprint, sondern ein Marathonprojekt. Unternehmen, die eine Schritte-Challenge als einmaligen Event begreifen, verpassen das Potenzial. Wer hingegen regelmäßige Challenges etabliert – etwa saisonal oder quartalsweise – baut Schritt für Schritt eine Bewegungskultur auf, die sich in niedrigerem Krankenstand, höherer Mitarbeitermotivation und stärkerer Mitarbeiterbindung niederschlägt. Eine Analyse des Instituts für Betriebliche Gesundheitsförderung (IBG) zeigt, dass Unternehmen, die kontinuierlich in physische Gesundheitsförderung investieren, eine um bis zu 25 Prozent geringere Fehlzeitenquote aufweisen als jene ohne strukturierte Programme. Das sind keine symbolischen Zahlen – das ist handfester betriebswirtschaftlicher Mehrwert.

Jetzt selbst starten: Machen Sie Ihr Unternehmen zur nächsten Erfolgsgeschichte

Was Vistec geschafft hat, ist kein Zufall – aber auch kein Hexenwerk. Es braucht die richtige Plattform, eine klare Struktur und ein Team, das mit Begeisterung dabei ist. Genau das liefert instingo. Mit instingo.de können Unternehmen jeder Größe eigene Schritte-Challenges aufsetzen, Teams bilden, Fortschritte tracken und eine gemeinsame Bewegungskultur aufbauen – ohne großen Aufwand für die HR-Abteilung. Ob Sie 20 oder 2.000 Mitarbeitende haben: instingo skaliert mit Ihrem Unternehmen und begleitet Sie von der Planung bis zur Siegerehrung. Wenn Sie möchten, dass Ihr Team in einigen Wochen ebenfalls auf Millionen von gemeinsamen Schritten zurückblickt, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, den ersten zu machen. Starten Sie Ihre eigene Challenge auf instingo.de – und schreiben Sie Ihre eigene Erfolgsgeschichte.

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