32 Lehrerinnen und Lehrer, 18 Teams, eine gemeinsame Idee
An Schulen wird viel über Bewegung gesprochen – meistens gegenüber Schülerinnen und Schülern. Dass Lehrkräfte selbst dabei oft zu kurz kommen, ist ein offenes Geheimnis. Der Schulalltag ist getaktet, Pausen sind kurz, und zwischen Unterricht, Konferenzen und Korrekturen bleibt kaum Zeit für körperliche Aktivität. Das Städtische Gymnasium Hennef hat beschlossen, das zu ändern – und zwar nicht mit Flyern, Präventionsvorträgen oder einem gut gemeinten Tipp vom Schularzt, sondern mit einer Schritte-Challenge über instingo. Die Halbzeit ist erreicht, und die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 2,5 Millionen Schritte, 32 Teilnehmende, 18 Teams. Was sich hinter dieser Zahl verbirgt, ist mehr als ein sportlicher Wettbewerb.
Warum gerade Schulen von Corporate Wellness profitieren
Das Klischee, Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) sei eine Domäne großer Konzerne mit eigenem Fitnessstudio und Gesundheitsbudget, stimmt schon lange nicht mehr. Öffentliche Einrichtungen – Behörden, Universitäten, Schulen – erkennen zunehmend, dass auch sie in die Gesundheit ihrer Belegschaft investieren müssen. Und das aus gutem Grund: Eine Studie der Bertelsmann Stiftung aus dem Jahr 2023 zeigt, dass der durchschnittliche Krankenstand in Deutschland auf einem Rekordhoch liegt. Lehrerinnen und Lehrer sind dabei besonders betroffen – psychische Erkrankungen und Muskel-Skelett-Beschwerden stehen an der Spitze der Fehlzeiten im Bildungssektor.
Genau hier setzt eine Schritte-Challenge an. Sie ist niedrigschwellig, flexibel in den Alltag integrierbar und schafft gleichzeitig soziale Verbindungen, die das Wohlbefinden langfristig stärken. In der Praxis zeigt sich immer wieder: Es sind nicht die aufwändigen Programme, die Menschen dauerhaft bewegen – sondern die einfachen, gemeinschaftlichen. Das Gymnasium Hennef ist ein gutes Beispiel dafür.
2,5 Millionen Schritte – was diese Zahl wirklich bedeutet
Natürlich klingt eine Zahl wie 2,5 Millionen Schritte zunächst abstrakt. Zum Vergleich: Wer täglich 8.000 Schritte geht – eine Empfehlung, die in einer viel zitierten Studie im JAMA Neurology (2022) als gesundheitlich bedeutsam eingestuft wurde – legt pro Monat rund 240.000 Schritte zurück. 32 Teilnehmende haben zur Halbzeit der Challenge gemeinsam das Zehnfache davon erreicht. Das entspricht einer Strecke, die sich sehen lassen kann – und das als Nebenprodukt des normalen Lehreralltags.
Was diese Zahl aber wirklich bedeutet, ist nicht primär die Distanz. Es ist das, was dahintersteckt: tägliche Entscheidungen für Bewegung, bewusst eingeplante Spaziergänge in der Mittagspause, Wege zu Fuß statt mit dem Auto. Jede einzelne Entscheidung für mehr Bewegung ist ein kleiner Sieg gegen den Bewegungsmangel, der sich in vielen Berufsgruppen schleichend festgesetzt hat. Wenn 32 Menschen gleichzeitig solche Entscheidungen treffen – und einander dabei sehen – verändert das etwas. Nicht nur körperlich.
18 Teams und der unterschätzte Effekt des sozialen Wettbewerbs
18 Teams in einer Einrichtung mit 32 Teilnehmenden – das bedeutet, die meisten Teams sind klein. Kleine Teams haben in Schritte-Challenges einen entscheidenden Vorteil: Jede einzelne Person fühlt sich unmittelbar verantwortlich. Man sieht, ob die Teamkollegin heute schon ihre Schritte eingetragen hat. Man motiviert sich gegenseitig. Man feiert gemeinsam kleine Meilensteine. Viele HR-Verantwortliche berichten, dass genau dieser Mechanismus – gegenseitige Sichtbarkeit und Verantwortlichkeit – der entscheidende Unterschied zwischen einem gut gemeinten Angebot und einer wirklich gelebten Maßnahme ist.
Soziale Unterstützung ist dabei kein Soft-Faktor, sondern ein wissenschaftlich belegter Motivationsverstärker. Laut dem Journal of Sport and Exercise Psychology sind Menschen, die sportliche Aktivitäten in einer Gruppe ausüben, nachweislich ausdauernder und zeigen eine höhere Bindungsrate an das Programm. Das Gymnasium Hennef nutzt diesen Effekt, indem es Bewegung nicht als individuelle Aufgabe, sondern als gemeinschaftliches Projekt begreift. Und das überträgt sich – ob man will oder nicht – auch auf die Stimmung im Lehrerzimmer.
Teambuilding, das nicht nach Teambuilding riecht
Das größte Problem mit klassischen Teambuilding-Maßnahmen ist, dass alle wissen, dass es Teambuilding ist. Eine Schritte-Challenge funktioniert anders. Sie ist im Hintergrund – begleitet den Alltag, ohne ihn zu unterbrechen. Kolleginnen und Kollegen, die sich bisher nur aus Dienstbesprechungen kannten, tauschen sich im Challenge-Chat aus, feuern sich an, teilen Fotos ihrer Lieblingsrouten. Aus professioneller Distanz wird allmählich echter Kontakt.
Gerade in großen Kollegien oder in Einrichtungen, in denen verschiedene Abteilungen oder Fachgruppen wenig miteinander zu tun haben, schafft eine Schritte-Challenge eine gemeinsame Sprache. Man ist nicht mehr nur Mathematiklehrerin oder Sportlehrer – man ist Teil von Team 4, das gerade auf Rang drei liegt und unbedingt aufholen will. Dieses Gefühl ist wertvoller als jedes Seminar, weil es organisch entsteht. In der Praxis zeigt sich, dass solche informellen Verbindungen langfristig das Arbeitsklima verbessern und das Zugehörigkeitsgefühl zur Institution stärken – beides Faktoren, die direkt auf die Mitarbeiterbindung einzahlen.
Was HR-Verantwortliche aus dem Beispiel Hennef lernen können
Das Gymnasium Hennef zeigt, dass eine Schritte-Challenge auch in Einrichtungen mit begrenzten Budgets und überschaubaren Teilnehmerzahlen volle Wirkung entfalten kann. Entscheidend ist nicht die Größe der Challenge, sondern ihre Durchführung. Einige Best Practices, die sich dabei als besonders wirksam erweisen:
Frühzeitig kommunizieren: Wer die Challenge zwei Wochen vor Start ankündigt und klar erklärt, was Teilnehmende davon haben, erzeugt deutlich höhere Anmeldequoten als spontane Einladungen per E-Mail.
Sichtbarkeit schaffen: Zwischenstände – sei es auf einem digitalen Board, im gemeinsamen Chat oder beim wöchentlichen Update – halten die Energie hoch. Menschen möchten sehen, was gemeinsam erreicht wird. Das Ranglisten-System in instingo erfüllt genau diese Funktion: Es motiviert, ohne Druck aufzubauen.
Führungskräfte als Vorbilder einbinden: Wenn die Schulleitung selbst in einem Team mitläuft und aktiv am Chat teilnimmt, sendet das ein starkes Signal. Gesundheitsförderung von oben gelebter als von oben verordnet zu erleben, macht den entscheidenden Unterschied in der Akzeptanz.
Die zweite Halbzeit bewusst gestalten: Zur Halbzeit ist die Anfangseuphorie oft etwas abgeflacht. Jetzt ist der richtige Moment für eine kurze Zwischenauswertung, einen motivierenden Beitrag im Chat oder eine kleine Überraschung für das führende Team. Wer die Energie in der Mitte der Challenge hält, erntet am Ende deutlich bessere Ergebnisse.
Jetzt eine Schritte-Challenge mit instingo starten
Das Städtische Gymnasium Hennef macht es vor: Bewegung im Alltag muss nicht kompliziert sein. Es braucht keinen Sportraum, keine teure Infrastruktur und keine aufwändige Projektvorbereitung. Was es braucht, ist eine Plattform, die die Umsetzung einfach macht – und eine Idee, die Menschen mitreißt.
instingo bietet genau das: eine intuitive Corporate-Wellness-Plattform, mit der Unternehmen, Schulen und öffentliche Einrichtungen in wenigen Minuten eine eigene Schritte-Challenge aufsetzen können. Automatisches Schritt-Tracking, Teamranglisten, Chat-Funktion, flexible Laufzeiten und eine Oberfläche, die Lust auf Mitmachen macht. Ob 20 oder 2.000 Teilnehmende – instingo skaliert mit.
Wenn Sie als HR-Verantwortliche, Schulleitung oder Geschäftsführerin überlegen, wie Sie Ihre Belegschaft in Bewegung bringen, mehr Zusammenhalt im Team schaffen und gleichzeitig etwas für die Gesundheit Ihrer Mitarbeitenden tun möchten: Die nächste Schritte-Challenge wartet auf Sie. Starten Sie jetzt unter instingo.de – und schreiben Sie Ihre eigene Halbzeit-Geschichte.


























