14,9 Millionen Schritte – und die Challenge läuft erst halb
121 Teilnehmende. 16 Teams. Knapp 15 Millionen Schritte – und das erst zur Halbzeit. Was die Hochschule Esslingen gerade mit ihrer instingo-Schritte-Challenge erlebt, ist kein reiner Fitness-Erfolg. Es ist ein ziemlich deutliches Signal dafür, was passiert, wenn Bewegung am Arbeitsplatz nicht als Pflichtprogramm verordnet, sondern als echtes Gemeinschaftsprojekt gestaltet wird. 14,9 Millionen Schritte in der Mitte einer Challenge – das entspricht grob der Strecke von Stuttgart bis nach Neu-Delhi. Und zurück. Die Zahl ist beeindruckend, aber noch beeindruckender ist, was dahintersteckt: Menschen, die sich gegenseitig mitziehen.
Was 121 Menschen gemeinsam schaffen – und warum das keine Selbstverständlichkeit ist
Wer schon einmal versucht hat, betriebliche Gesundheitsförderung in einer Bildungseinrichtung zu etablieren, weiß: Der Alltag an Hochschulen ist fragmentiert. Professoren, Verwaltungsmitarbeitende, technisches Personal, Labormitarbeiter – sie alle folgen unterschiedlichen Rhythmen, haben unterschiedliche Arbeitsumgebungen und unterschiedliche Vorstellungen davon, was "Gesundheitsförderung" für sie bedeuten soll. Trotzdem nehmen bei der Hochschule Esslingen 121 Personen aktiv teil – und das mit einer Regelmäßigkeit, die sich in 14,9 Millionen Schritten niederschlägt.
Das ist kein Zufall. Eine Studie der University of Pennsylvania aus dem Jahr 2019, veröffentlicht im Nature Human Behaviour-Journal, zeigte, dass soziale Netzwerke innerhalb von Schrittzähler-Challenges den Aktivitätslevel der Teilnehmenden signifikant erhöhen – besonders dann, wenn ein Wettbewerbselement mit einem kooperativen Element kombiniert wird. Genau das ist das Prinzip, das bei einer gut organisierten Schritte-Challenge wirkt: Man tritt gegeneinander an, aber innerhalb des eigenen Teams zieht man am gleichen Strang. Diese Mischung aus Wettbewerb und Gemeinschaft ist psychologisch ausgesprochen wirksam.
Bei 16 Teams entstehen zwangsläufig auch 16 kleine Kulturen. In der Praxis zeigt sich immer wieder: Teams, die sich erst durch eine Schritte-Challenge näherkommen, berichten im Nachgang über spürbar bessere Kommunikation – auch abseits der Challenge. Morgenspaziergänge, kurze Walk-and-Talk-Meetings, gemeinsame Mittagsrunden – viele dieser Gewohnheiten entstehen erst durch den Impuls einer strukturierten Challenge.
Bewegung an Hochschulen: Mehr Sedentarismus als man denkt
Es wäre ein Fehler zu glauben, dass Bewegungsmangel ein reines Büro-Problem ist. Auch Hochschulen kämpfen mit Sedentarismus – auf beiden Seiten des Schreibtisches. Verwaltungspersonal verbringt den Großteil des Tages sitzend, Lehrende bewegen sich zwischen Büro, Lehrraum und Besprechungsraum, ohne dabei nennenswert aktiv zu werden. Laut der WHO sind körperliche Inaktivität und sitzende Tätigkeiten weltweit einer der vier größten Risikofaktoren für Sterblichkeit. Gleichzeitig erfüllen laut einer Erhebung des Robert Koch-Instituts aus dem Jahr 2023 nur etwa 45 Prozent der Erwachsenen in Deutschland die empfohlenen Bewegungsrichtlinien.
Betriebliches Gesundheitsmanagement an Bildungsinstitutionen wird häufig unterschätzt – dabei sind gerade Hochschulen als Arbeitgeber besonders interessant, weil sie sowohl hochqualifizierte Wissensarbeiter als auch gewerblich-technische Mitarbeitende unter einem Dach vereinen. Ein niedrigschwelliges Bewegungsangebot wie eine Schritte-Challenge schließt alle ein, unabhängig von Fitness-Level oder Abteilung. Das ist kein unerheblicher Vorteil, wenn man BGM-Maßnahmen auf Wirkung optimieren will.
Was 16 Teams über Teambuilding lehren
16 Teams bedeuten auch: 16 unterschiedliche Gruppen, die einen gemeinsamen Grund haben, miteinander zu interagieren. Teambuilding wird in vielen Unternehmen nach wie vor als Event verstanden – ein Ausflug im Jahr, ein Workshop, ein gemeinsames Abendessen. Das hat seinen Wert. Aber gemeinsame, kontinuierliche Erfahrungen über mehrere Wochen hinweg sind nachhaltig wirksamer, wenn es darum geht, echte Verbindungen zwischen Menschen zu schaffen.
Viele HR-Verantwortliche berichten, dass eine Schritte-Challenge Verbindungen entstehen lässt, die vorher schlicht nicht da waren. Mitarbeitende aus verschiedenen Abteilungen, die sich bisher kaum kannten, entwickeln plötzlich eine gemeinsame Sprache – nämlich die der gemeinsamen Challenge. Das spiegelt sich auch in der Forschung wider: Eine Meta-Analyse im Journal of Occupational Health Psychology (2020) zeigt, dass Interventionen, die soziale Kohäsion am Arbeitsplatz fördern, einen messbaren positiven Effekt auf Arbeitszufriedenheit und emotionale Bindung an das Unternehmen haben.
Die Zahl der Teams – 16 – legt nahe, dass die Hochschule Esslingen bewusst für eine breite Beteiligung gesorgt hat. Kleine Teamgrößen erzeugen mehr persönliche Verantwortung: Wenn das eigene Team auf meine Schritte angewiesen ist, ist der innere Antrieb deutlich stärker als bei anonymen Großgruppen. Diese Dynamik ist kein Zufall – sie ist Design.
Was die Halbzeit-Bilanz über die Challenge-Kultur verrät
14,9 Millionen Schritte zur Halbzeit – das ergibt hochgerechnet auf die Gesamtlaufzeit eine Prognose von knapp 30 Millionen Schritten. Pro teilnehmende Person wären das am Ende rund 248.000 Schritte, was über den gesamten Challenge-Zeitraum etwa 4.000 bis 5.000 Extraschritten pro Tag entspricht. Das klingt nach Sport. In Wirklichkeit ist es oft einfach eine andere Art, den Alltag zu gestalten: das Auto stehen lassen, den Aufzug meiden, den Mittagsspaziergang zur Gewohnheit machen.
Genau hier liegt der eigentliche Wert einer gut gestalteten Corporate-Wellness-Maßnahme: Sie verändert Verhalten langfristig, ohne dass es sich wie Verhaltensänderung anfühlt. In der Praxis zeigt sich, dass Teilnehmende nach einer Schritte-Challenge häufig angeben, ihre neu entstandenen Bewegungsgewohnheiten beibehalten zu wollen – das Bewusstsein für die eigene Aktivität hat sich geschärft, die sozialen Anker im Team bleiben bestehen. Das ist kein kurzfristiger Motivationsschub. Das ist Kulturarbeit.
Für die Hochschule Esslingen bedeutet das: Die 14,9 Millionen Schritte sind nicht nur eine beeindruckende Zahl für die Kommunikation nach außen. Sie sind ein Zeichen dafür, dass die Challenge in der Mitte der Belegschaft angekommen ist – und dort bleibt.
Best Practices für HR-Verantwortliche: So gelingt eine Schritte-Challenge an Bildungseinrichtungen und ähnlichen Organisationen
Wer eine Schritte-Challenge in einer Organisation mit heterogener Belegschaft einführen möchte, sollte von Anfang an auf breite Zugänglichkeit setzen. Das bedeutet: keine vorausgesetzten Fitness-Kenntnisse, keine teuren Wearables als Voraussetzung, und klare Kommunikation auf allen Kanälen. Der Start entscheidet oft darüber, ob eine Challenge als exklusives Gesundheitsevent oder als echtes Mitmachangebot wahrgenommen wird.
Teams sollten bewusst abteilungsübergreifend zusammengesetzt werden – nicht nur, weil das den Vernetzungseffekt erhöht, sondern weil es verhindert, dass einzelne Teams durch sportliche Vorerfahrung einen zu großen Vorteil haben. Gleichzeitig sollte die Teamgröße so gewählt werden, dass jede Person spürbar zum Gesamtergebnis beiträgt. Erfahrungsgemäß liegen optimale Teamgrößen zwischen sechs und zehn Personen. Eine digitale Plattform mit integrierter Chat-Funktion ist dabei kein Luxus, sondern ein Multiplikator für den Teamgeist – sie hält die Motivation zwischen den Schrittzählungen lebendig.
Führungskräfte spielen eine unterschätzte Rolle. Wenn die Hochschulleitung oder das Rektorat sichtbar teilnimmt und Schritte teilt, sendet das ein starkes Signal. Studien zur Vorbildwirkung von Führungskräften im Gesundheitsverhalten (u. a. publiziert im Journal of Occupational and Environmental Medicine, 2018) zeigen konsistent: Mitarbeitende, die sehen, dass das Management Gesundheitsinitiativen aktiv mitträgt, beteiligen sich signifikant häufiger und mit höherer Regelmäßigkeit.
Jetzt selbst starten: Bringen Sie Bewegung in Ihr Unternehmen – mit instingo
Was die Hochschule Esslingen gerade erlebt – 16 Teams, 121 Menschen, 14,9 Millionen gemeinsame Schritte – ist kein Sonderfall. Es ist das Ergebnis einer gut konzipierten Schritte-Challenge auf einer Plattform, die Corporate Wellness wirklich versteht. Mit instingo können Sie Ihre eigene Challenge in kürzester Zeit auf die Beine stellen: Teams anlegen, Schritte synchronisieren, den Teamgeist über einen integrierten Chat anfachen – und am Ende auf Ergebnisse blicken, die mehr erzählen als jede Mitarbeiterumfrage.
Ob Hochschule, Mittelständler oder Konzern: Eine Schritte-Challenge funktioniert dort, wo Menschen zusammenarbeiten. Sie senkt den Krankenstand, stärkt den Zusammenhalt, fördert die Mitarbeiterbindung und macht Gesundheitsförderung zu etwas, worüber Ihre Belegschaft noch Jahre später spricht. Die Frage ist nicht ob – sondern wann Sie starten. Starten Sie jetzt: www.instingo.de


























