Halbzeit bei der Gemeinde Rötgen: 7,2 Millionen Schritte – und 36 Mitarbeitende, die zeigen, wie Bewegung eine Gemeinschaft zusammenschweißt

7,2 Millionen Schritte. Zur Halbzeit. Mit 36 Mitarbeitenden. Wer diese Zahl zum ersten Mal hört, muss kurz nachrechnen – und kommt dann auf rund 200.000 Schritte pro Person. Das entspricht etwa 150 Kilometern, die jede teilnehmende Person im Durchschnitt bereits zurückgelegt hat. Die Gemeinde Rötgen zeigt mit ihrer aktuellen Schritte-Challenge eindrücklich, was passiert, wenn man Bewegung nicht als isolierte Gesundheitsmaßnahme begreift, sondern als echtes Gemeinschaftsprojekt.

Kleine Gemeinde, große Wirkung

Rötgen ist eine Gemeinde im Kreis Aachen mit knapp 8.000 Einwohnern – und einem Verwaltungsteam, das beweist, dass Corporate Wellness keine Frage der Unternehmensgröße ist. Mit 36 aktiven Teilnehmenden läuft die Challenge auf instingo, und das Engagement ist bemerkenswert. In der Praxis zeigt sich immer wieder: Gerade in kleineren Teams entfalten Schritte-Challenges eine besonders starke soziale Dynamik. Jede Person ist sichtbar, jede Lücke fällt auf – und der Ansporn, die eigene Abteilung oder das eigene Team nicht im Stich zu lassen, wirkt stärker als jede externe Motivation.

Was die Gemeinde Rötgen besonders macht: Sie ist kein Konzern mit eigener Wellness-Abteilung und dediziertem BGM-Budget. Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – funktioniert die Challenge so gut. Das unterstreicht einen Trend, den auch aktuelle Erhebungen bestätigen: Laut dem Fehlzeiten-Report 2023 der AOK gaben 58 Prozent der befragten Beschäftigten an, dass betriebliche Gesundheitsangebote ihre Bindung an den Arbeitgeber positiv beeinflussen. Der Effekt ist also nicht auf Großunternehmen beschränkt.

Was 7,2 Millionen Schritte über eine Belegschaft verraten

Hinter jeder Schrittzahl steckt eine Entscheidung. Die Entscheidung, in der Mittagspause nicht am Schreibtisch zu bleiben. Die Entscheidung, die Treppe statt den Aufzug zu nehmen. Oder auch: die Entscheidung, abends noch eine Runde zu drehen – weil das Team im Ranking aufgeholt werden will. Diese kleinen Entscheidungen addieren sich, und genau das ist das Prinzip, das Schritte-Challenges so wirksam macht.

Forschungsergebnisse der Harvard Medical School belegen, dass bereits 7.000 bis 8.000 Schritte täglich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen signifikant senken – eine Zahl, die für viele Büroangestellte ohne gezielte Bewegungsinitiative schlicht nicht erreicht wird. Wer im öffentlichen Dienst arbeitet, verbringt einen großen Teil des Tages sitzend: Verwaltungsarbeit, Bürgerberatung, Meetings. Rötgen setzt dem aktiv etwas entgegen.

7,2 Millionen Schritte zur Halbzeit bedeuten aber auch: Das Team ist dabei geblieben. Keine Halbzeitdelle, kein Absturz der Teilnahme nach der ersten Euphorie. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Viele Unternehmen berichten, dass Engagement-Programme nach den ersten zwei bis drei Wochen an Schwung verlieren. Wer die Halbzeit mit diesen Zahlen übersteht, hat offensichtlich etwas richtig gemacht.

Teambuilding ohne Teambuilding-Event

Es ist ein offenes Geheimnis in der HR-Community: Klassische Teambuilding-Events kosten viel, hinterlassen aber oft wenig. Der Wirkung eines gemeinsamen Abenteuertages verpufft spätestens nach zwei Wochen wieder im Alltag. Schritte-Challenges funktionieren anders, weil sie im Alltag stattfinden – täglich, niedrigschwellig und kontinuierlich.

In Rötgen bedeutet das konkret: 36 Kolleginnen und Kollegen, die sich regelmäßig über ihre Schritte austauschen, sich gegenseitig anfeuern und gemeinsam auf eine Zahl hinarbeiten. Das klingt simpel, ist aber sozialpsychologisch hochrelevant. Eine Studie der University of Pennsylvania aus dem Jahr 2017, veröffentlicht im Journal of the American Medical Association, zeigte, dass Menschen in Gruppen-basierten Bewegungsprogrammen signifikant mehr Schritte zurücklegten als Einzelpersonen – und das über einen längeren Zeitraum. Der soziale Kontext ist der entscheidende Hebel.

Für HR-Verantwortliche bedeutet das eine wichtige Erkenntnis: Bewegung am Arbeitsplatz ist keine reine Gesundheitsmaßnahme. Sie ist auch eine Teambuilding-Maßnahme – und zwar eine, die über Wochen wirkt statt über einen Nachmittag.

Wie eine Schritte-Challenge in der öffentlichen Verwaltung gelingt

Die öffentliche Verwaltung hat eigene Herausforderungen: heterogene Altersstrukturen, klar definierte Arbeitszeiten, wenig Spielraum für teure Zusatzleistungen. Gleichzeitig ist der Druck auf kommunale Arbeitgeber gestiegen, attraktiv zu bleiben – der Fachkräftemangel macht auch vor Gemeindeverwaltungen nicht halt. Gesundheitsförderung und Mitarbeiterbindung rücken damit in den strategischen Fokus.

Was die Gemeinde Rötgen richtig macht: Sie nutzt eine Plattform, die technisch einfach zu bedienen ist und keine intensive Betreuung erfordert. instingo nimmt den Organisationsaufwand ab, der viele HR-Teams abschreckt. Keine komplizierte Infrastruktur, keine aufwändige Einrichtung – die Challenge läuft, die Zahlen sprechen für sich. Viele HR-Verantwortliche berichten genau das als zentralen Erfolgsfaktor: Die Lösung muss funktionieren, ohne wöchentlich nachgesteuert zu werden.

Ein konkreter Tipp für ähnlich aufgestellte Organisationen: Starten Sie mit einer internen Kommunikationsoffensive vor dem Launch. Nicht mit Flyern – sondern mit einer persönlichen Ansprache durch die Führungskraft. Die Gemeinde Rötgen zeigt, dass selbst in kleinen Teams die Bereitschaft zur Teilnahme hoch ist, wenn das Thema authentisch eingeführt wird. Engagement entsteht nicht durch Pflicht, sondern durch Begeisterung.

Was die zweite Hälfte bringt – und warum der Schwung entscheidend ist

Zur Halbzeit ist der Moment, an dem sich entscheidet, ob eine Challenge zu einem nachhaltigen Impuls wird oder einfach ausläuft. Die Gemeinde Rötgen hat mit 7,2 Millionen Schritten eine starke Ausgangslage. Jetzt kommt es darauf an, den Teamgeist aufrechtzuerhalten – und das gelingt am besten durch sichtbare Zwischenziele, gegenseitiges Anfeuern im Chat und vielleicht eine kleine Überraschung im Finale.

In der Praxis zeigt sich: Teams, die zur Halbzeit aktiv kommunizieren – ob über die Plattform, im Slack-Kanal oder beim Mittagessen – erreichen deutlich höhere Schrittzahlen in der zweiten Phase. Das soziale Momentum ist das eigentliche Kapital einer Schritte-Challenge. Es reicht nicht, die App zu öffnen und Schritte zu erfassen. Es braucht das Miteinander.

Was nach dem Ende der Challenge zählt, ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Mehrere Studien zur betrieblichen Gesundheitsförderung – darunter eine Metaanalyse im British Journal of Sports Medicine (2022) – belegen, dass Bewegungsprogramme dann langfristig wirken, wenn sie soziale Gewohnheiten verändern, nicht nur individuelle. Wer während einer Challenge zur Gewohnheit findet, in der Mittagspause zu laufen, tut das häufig auch danach noch.

Starten auch Sie eine Schritte-Challenge mit instingo

Die Gemeinde Rötgen zeigt, dass Mitarbeitergesundheit und Teamzusammenhalt keine Frage der Unternehmensgröße oder des Budgets sind. 36 Mitarbeitende, 7,2 Millionen Schritte – und das ist erst die Hälfte. Was zählt, ist der Wille, etwas gemeinsam anzugehen.

Wenn Sie als HR-Verantwortliche:r oder Geschäftsführer:in überlegen, wie Sie Bewegung am Arbeitsplatz, Mitarbeitermotivation und Teambuilding auf einmal adressieren können, ist eine Schritte-Challenge der direkteste Weg. Keine langen Implementierungsphasen, kein riesiges Budget, keine komplizierte Technik.

Mit instingo richten Sie Ihre eigene Challenge in kürzester Zeit ein – individuell angepasst an Ihr Unternehmen, Ihre Teams und Ihre Ziele. Besuchen Sie instingo.de und starten Sie noch heute. Ihre Mitarbeitenden machen den ersten Schritt – instingo begleitet sie dabei.

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