Wenn eine Universität Bewegung in den Campus bringt: Was die Eberhard Karls Universität Tübingen HR-Verantwortlichen über den ersten Schritt zu einer gelebten Hochschulgesundheitskultur lehr

Die Eberhard Karls Universität Tübingen gehört zu den ältesten und renommiertesten Hochschulen Deutschlands. Gegründet 1477, prägt sie seit Jahrhunderten akademisches Denken und gesellschaftliche Entwicklung. Was dabei weniger bekannt ist: Auch im Bereich Hochschulgesundheitsmanagement geht Tübingen konsequente Wege. Und genau das macht sie zu einem lehrreichen Beispiel – nicht nur für andere Hochschulen, sondern auch für HR-Verantwortliche in Unternehmen, die verstehen wollen, warum Bewegungskultur keine Frage der Unternehmensgröße ist, sondern eine Frage des Willens.

Hochschulen als unterschätzte Vorreiter im Betrieblichen Gesundheitsmanagement

Wenn über Corporate Wellness gesprochen wird, denken die meisten an Konzerne mit großzügigen Budgets, Wellness-Räumen und dedizierten HR-Teams. Hochschulen stehen dabei selten im Rampenlicht – dabei kämpfen sie mit denselben strukturellen Herausforderungen wie viele mittelständische Unternehmen: heterogene Belegschaften, dezentrale Strukturen, knappe Ressourcen und die ewige Frage, wie man Maßnahmen betrieblicher Gesundheitsförderung so gestaltet, dass sie wirklich alle erreichen. Die Eberhard Karls Universität Tübingen beschäftigt nach eigenen Angaben über 4.000 Mitarbeitende in Verwaltung, Technik und Wissenschaft. Das ist kein kleines Unternehmen – das ist ein Arbeitgeber mit erheblichem Einfluss auf das Wohlbefinden Tausender Menschen.

Hochschulen wie Tübingen zeigen, dass Gesundheitsförderung auch ohne aufwändige Infrastruktur funktioniert – vorausgesetzt, man setzt auf das Richtige. Eine Schritte-Challenge ist dabei kein Kompromiss. Sie ist eine strategisch kluge Wahl: niedrigschwellig, inklusiv, kosteneffizient und mit messbaren Ergebnissen.

Was Bewegungsdaten über eine Hochschulbelegschaft verraten

Universitäten und Hochschulen sind keine homogenen Arbeitgeber. In Tübingen arbeiten Professorinnen neben Hausmeistern, IT-Spezialisten neben Bibliotheksfachkräften, Verwaltungsangestellte neben wissenschaftlichen Mitarbeitenden. Genau diese Vielfalt ist das, was eine Schritte-Challenge so interessant macht: Sie bietet keinen exklusiven Benefit für eine Berufsgruppe, sondern eine gemeinsame Aktivität für alle – unabhängig von Berufsfeld, Alter oder körperlichem Ausgangsniveau.

Das ist kein triviales Detail. Laut einer Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) von 2023 lagen die Fehltage in Deutschland zuletzt auf einem Rekordhoch von 20 Tagen pro Erwerbstätigen. Besonders betroffen sind Beschäftigte in administrativen und sitzenden Tätigkeiten – also genau jene Gruppen, die auch in Hochschulverwaltungen den Alltag prägen. Bewegung als präventive Maßnahme ist hier kein Nice-to-have. Sie ist medizinisch sinnvoll und wirtschaftlich relevant.

In der Praxis zeigt sich immer wieder: Wenn eine Schritte-Challenge gut kommuniziert und begleitet wird, nehmen erstaunlich viele Mitarbeitende teil, die man vorher in keinem Gesundheitsprogramm gesehen hat. Das ist der entscheidende Unterschied zu klassischen BGM-Angeboten.

Was eine Universität besser macht als viele Unternehmen

Wer Hochschulen wie Tübingen genauer betrachtet, stellt fest, dass sie im Bereich Gesundheitsförderung oft strukturierter vorgehen als viele privatwirtschaftliche Unternehmen vergleichbarer Größe. Die Universität Tübingen verfügt mit dem Hochschulsport und dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement über etablierte Strukturen, die Gesundheitsförderung als Querschnittsaufgabe begreifen – nicht als Einzelmaßnahme. Das ist ein kultureller Unterschied, der wirkt.

Viele HR-Verantwortliche in Unternehmen berichten, dass genau das die größte Hürde ist: BGM wird als Projekt betrachtet, nicht als Haltung. Eine Schritte-Challenge kann dabei helfen, diesen Wandel anzustoßen. Sie ist zeitlich begrenzt, schafft unmittelbar Sichtbarkeit und Gemeinschaftsgefühl – und hinterlässt Spuren, die über die Challenge hinausgehen. Wer vier Wochen lang täglich auf seine Schritte achtet, verändert Gewohnheiten. Das belegt auch eine Studie der Universität London (Lally et al., 2010, veröffentlicht im European Journal of Social Psychology): Neue Gewohnheiten brauchen im Schnitt 66 Tage, um sich zu festigen – und die ersten 30 Tage sind entscheidend.

Teamzusammenhalt als unterschätzter Wirkfaktor

Was in Tübingen und anderen Hochschulen besonders auffällt, ist die soziale Dynamik, die durch eine Schritte-Challenge entsteht. Wenn Mitarbeitende aus verschiedenen Fachbereichen und Hierarchieebenen gemeinsam in Teams antreten, passiert etwas, das kein Teambuilding-Workshop reproduzieren kann: echte, alltägliche Verbindung. Man redet beim Mittagsspaziergang. Man motiviert sich über Gruppen-Chats. Man feiert gemeinsam kleine Meilensteine.

Gallup misst regelmäßig den Zusammenhang zwischen sozialer Einbindung am Arbeitsplatz und Mitarbeitermotivation. Im Gallup Engagement Index Deutschland 2023 gaben lediglich 15 Prozent der Befragten an, emotional stark an ihren Arbeitgeber gebunden zu sein. Ein erschreckend niedriger Wert – und gleichzeitig ein klarer Hinweis darauf, wo HR ansetzen muss. Bewegung am Arbeitsplatz, insbesondere in sozialen Formaten wie einer Schritte-Challenge, wirkt direkt auf diesen Faktor ein. Sie stärkt das Zugehörigkeitsgefühl, das laut Gallup einer der stärksten Treiber von Mitarbeitermotivation ist.

Was HR-Verantwortliche konkret von Tübingen lernen können

Die Lehre aus der Praxis einer Universität wie Tübingen ist keine abstrakte. Sie ist konkret und übertragbar. Erstens: Starte die Challenge top-down und bottom-up gleichzeitig. In Tübingen sind Führungskräfte aus Verwaltung und Wissenschaft in gemeinsame Teams eingebunden – das senkt Hemmschwellen und zeigt, dass Gesundheitsförderung Chefsache ist. Wenn der Abteilungsleiter selbst seine Schritte teilt, zieht das Mitarbeitende mit.

Zweitens: Nutze die Challenge als Kommunikationsanlass. Eine Schritte-Challenge ist kein stilles Event. Sie braucht regelmäßige interne Kommunikation – Zwischenstände, Hightlights, persönliche Geschichten. Genau das hält die Motivation über Wochen aufrecht. Drittens: Denke in Wellen, nicht in Einzelmaßnahmen. Hochschulen wie Tübingen führen Gesundheitsprogramme nicht einmalig durch, sondern als wiederkehrende Initiative. Das ist entscheidend für eine nachhaltige Bewegungskultur. Eine einmalige Challenge ist gut. Eine jährliche Challenge mit wachsender Beteiligung ist besser. Eine Schritte-Challenge, die zur festen Institution wird, ist das Ziel.

Warum der erste Schritt zählt – buchstäblich

In der Hochschulgesundheitsförderung zeigt sich ein Muster, das universell gilt: Die häufigste Barriere ist nicht fehlendes Interesse, sondern fehlende Einstiegshürde. Zu viele BGM-Maßnahmen setzen voraus, dass Mitarbeitende aktiv und regelmäßig einen Ort aufsuchen, eine App herunterladen oder sich zu festen Zeiten bewegen. Eine Schritte-Challenge funktioniert anders. Sie trifft die Menschen dort, wo sie ohnehin sind – im Alltag, auf dem Weg zum Besprechungsraum, in der Mittagspause.

Das erklärt, warum Hochschulen wie Tübingen mit digitalen Schritte-Programmen oft bemerkenswert hohe Beteiligungsquoten erzielen. Die Technologie ist intuitiv, der soziale Anreiz wirkt, und das Format lässt sich ohne zusätzliche Infrastruktur umsetzen. Für HR-Verantwortliche bedeutet das: Wer lange auf das perfekte BGM-Konzept wartet, verliert Zeit. Der wirksamste erste Schritt ist tatsächlich ein erster Schritt.

Jetzt selbst starten: Bringen Sie Bewegung in Ihr Unternehmen – mit instingo

Was die Eberhard Karls Universität Tübingen und andere Hochschulen vorgemacht haben, lässt sich auf jedes Unternehmen übertragen – unabhängig von Branche, Größe oder BGM-Erfahrung. instingo macht es HR-Verantwortlichen so einfach wie möglich, eine professionelle Schritte-Challenge zu starten: mit teambasiertem Wettbewerb, automatisierter Schrittzählung, motivierenden Badges und einer lebendigen Chat-Funktion, die den Gemeinschaftssinn stärkt.

Ob 20 oder 2.000 Mitarbeitende – eine gut durchgeführte Schritte-Challenge bewegt nicht nur Beine, sondern auch Kulturen. Sie senkt Fehltage, stärkt den Teamzusammenhalt und macht Mitarbeitermotivation greifbar. Und das Beste: Der Einstieg kostet weniger Zeit und Budget, als die meisten HR-Verantwortlichen erwarten.

Starten Sie jetzt Ihre eigene Challenge auf instingo.de – und bringen Sie Bewegung in Ihr Unternehmen. Nicht irgendwann. Heute.

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