Abschluss beim Polizeipräsidium Bochum: 38,5 Millionen Schritte in 21 Tagen – was 161 Mitarbeitende in 31 Teams HR-Verantwortlichen darüber zeigen, wie Ge(h)meinsam unterwegs echten Teamzusa

38.524.175 Schritte in 21 Tagen. Verteilt auf 161 Mitarbeitende des Polizeipräsidiums Bochum, aufgeteilt in 31 Teams, gebündelt unter dem Motto „Bochum Herne Witten – Ge(h)meinsam unterwegs". Das ist keine abstrakte Zahl aus einem PowerPoint-Deck, das ist gelebte Mitarbeitergesundheit – messbar, vergleichbar und eindrucksvoll. Und wer glaubt, dass solche Ergebnisse nur in Tech-Unternehmen mit großzügigem Wellness-Budget entstehen, irrt sich.

Was 31 Teams in 21 Tagen wirklich geleistet haben

Im Schnitt kam jede teilnehmende Person auf 239.280 Schritte über die gesamte Challenge-Dauer – das entspricht täglich rund 11.394 Schritten pro Person. Zum Vergleich: Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Erwachsenen mindestens 150 bis 300 Minuten moderater Bewegung pro Woche. Ein Tagesdurchschnitt von über 11.000 Schritten entspricht grob 75 bis 90 Minuten aktivem Gehen – und das an jedem einzelnen Tag über drei Wochen hinweg. Damit haben die 161 Mitarbeitenden des Polizeipräsidiums Bochum nicht irgendeine Benchmark erfüllt, sondern eine Bewegungsleistung erbracht, die weit über das liegt, was im deutschen Büroalltag üblich ist.

Besonders bemerkenswert: Lediglich 1 % der Schritte wurden manuell eingetragen. Das bedeutet, 99 % aller erfassten Schritte kamen automatisch über Wearables oder Smartphones – und das ist ein starkes Signal für Authentizität. Wenn Mitarbeitende nicht schummeln und trotzdem solche Zahlen produzieren, dann war die Motivation intrinsisch. Das ist der Unterschied zwischen einer BGM-Maßnahme, die auf dem Papier funktioniert, und einer, die im echten Leben zündet.

Abzeichen als Spiegel der Beteiligungstiefe

Ein Blick auf die verliehenen Abzeichen zeigt, wie tief die Challenge in den Alltag der Teilnehmenden eingegriffen hat. Das Pinnacle-Abzeichen – eine Auszeichnung für besondere Leistungshöhepunkte – wurde 156-mal verliehen. Der Initiator wurde 142-mal vergeben, Triumph 125-mal, Streaker 87-mal und das Midpoint-Abzeichen 81-mal. Diese Zahlen sind kein Zufall. Sie zeigen, dass ein Großteil der 161 Teilnehmenden nicht nur dabei war, sondern aktiv mitgemacht, Streaks aufrechterhalten und persönliche Meilensteine erreicht hat.

In der Praxis zeigt sich: Gamification-Elemente wie Abzeichen funktionieren nicht, weil sie Erwachsene infantilisieren – sie funktionieren, weil sie Fortschritt sichtbar machen. Laut einer Studie der Universität Pennsylvania aus dem Jahr 2019 (publiziert im Journal of the American Medical Association) steigert sozial eingebettetes Gamification-Design die körperliche Aktivität signifikant stärker als individuelle Tracking-Apps ohne Gemeinschaftskomponente. Das Polizeipräsidium Bochum hat genau diesen Effekt in der Praxis erlebt – und zwar in einer Organisation, die strukturell eher hierarchisch als spielerisch aufgestellt ist.

Teamzusammenhalt im Berufsalltag: Was Schritte wirklich verbinden

31 Teams über drei Wochen zu koordinieren, ist kein organisatorisches Selbstläufer-Projekt. Es braucht Ansprechpersonen, klare Kommunikation und – vor allem – einen gemeinsamen Nenner, der Menschen unterschiedlicher Hierarchieebenen, Dienstzweige und Standorte verbindet. Eine Schritte-Challenge liefert genau das. Sie ist niedrigschwellig, unabhängig von körperlichen Voraussetzungen zugänglich und erzeugt durch die Teamstruktur eine Form von gegenseitiger Verantwortung, die man in klassischen BGM-Maßnahmen selten findet.

Viele HR-Verantwortliche berichten, dass Schritte-Challenges vor allem jene Kolleginnen und Kollegen zusammenbringen, die im normalen Arbeitsalltag kaum miteinander sprechen. Ein Polizeipräsidium besteht nicht nur aus Einsatzbeamten im Außendienst, sondern auch aus Verwaltungseinheiten, technischen Diensten und Leitungsstrukturen. Wenn 31 Teams gemeinsam Schritte sammeln, entsteht ein informeller Austausch – über den Challenge-Chat, beim Mittagsspaziergang, bei der nächsten Dienstübergabe. Dieser soziale Kitt ist schwer zu messen, aber in seiner Wirkung auf Zugehörigkeitsgefühl und interne Kommunikationsqualität gut dokumentiert. Eine Meta-Analyse aus dem Lancet Public Health (2018) zeigte, dass soziale Isolation am Arbeitsplatz mit einem um 29 % erhöhten Krankheitsrisiko korreliert. Dagegen sind geteilte Bewegungserlebnisse eine der wirkungsvollsten Gegenmaßnahmen.

Was Behörden von dieser Challenge lernen können – und umgekehrt

Der öffentliche Dienst hat im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement in den letzten Jahren erheblich aufgeholt. Gleichzeitig kämpfen Behörden mit denselben Herausforderungen wie die Privatwirtschaft: Fachkräftemangel, alternde Belegschaften, hoher Krankenstand und ein wachsender Bedarf an Arbeitgeberattraktivität. Laut dem Fehlzeitenreport der AOK 2023 lag der durchschnittliche Krankenstand im öffentlichen Dienst mit 6,6 % deutlich über dem Gesamtdurchschnitt aller Branchen. Das kostet. Und es zeigt: Bewegungsförderung ist keine nette Zusatzleistung, sie ist ein betriebswirtschaftlich relevantes Instrument.

Was das Polizeipräsidium Bochum mit „Bochum Herne Witten – Ge(h)meinsam unterwegs" demonstriert, ist, dass auch komplexe, dezentral organisierte Behörden Schritte-Challenges erfolgreich umsetzen können. Mit 31 Teams, 161 Teilnehmenden und einem Ergebnis von knapp 38,5 Millionen Schritten wurde eine Struktur geschaffen, die Bewegung institutionalisiert – zumindest für 21 Tage. Und 21 Tage sind, neurobiologisch betrachtet, der kritische Zeitraum, in dem neue Verhaltensweisen beginnen, sich in Routinen zu verwandeln. Das ist kein Marketing-Versprechen, das ist Lernpsychologie.

Best Practices für HR-Verantwortliche: So gelingt die Challenge von Anfang an

Wer eine Schritte-Challenge in einer Behörde oder einem größeren Unternehmen einführt, sollte einige Stellschrauben von Beginn an richtig setzen. Erstens: Teamgröße bewusst wählen. 31 Teams bei 161 Teilnehmenden bedeutet durchschnittlich etwa 5 Personen pro Team – eine Größe, die nachweislich den stärksten Peer-Effekt erzeugt. Zu große Teams führen dazu, dass Einzelne im Durchschnitt verschwinden; zu kleine Teams verstärken den Druck ins Negative.

Zweitens: Automatisches Tracking konsequent ermöglichen. Der 1-%-Anteil manueller Einträge beim Polizeipräsidium Bochum zeigt, dass die technische Anbindung funktioniert hat. Wer Mitarbeitenden die Hürde der manuellen Erfassung aufbürdet, riskiert Frustration und Drop-out. Drittens: Abzeichen und Meilensteine als Kommunikationsmittel nutzen. Wenn ein Streaker-Abzeichen für 87 Personen sichtbar im Challenge-Dashboard erscheint, motiviert das nicht nur die Trägerin oder den Träger – es setzt einen sozialen Standard, der andere mitzieht. Viele HR-Verantwortliche unterschätzen diesen Ripple-Effekt. Viertens: Die Challenge intern kommunizieren, aber nicht überverkaufen. Authentische Teilnahme entsteht aus echter Neugier und sozialem Sog, nicht aus Pflicht. Wer Druck aufbaut, verliert genau jene Mitarbeitenden, die am meisten von mehr Bewegung profitieren würden.

Ge(h)meinsam unterwegs: Was dieser Challenge-Titel über moderne Führungskultur sagt

Der Name „Ge(h)meinsam unterwegs" ist kein Zufall und kein reines Marketing. Er beschreibt eine Haltung, die im BGM-Kontext immer relevanter wird: Gesundheit ist kein individuelles Projekt, sondern eine kollektive Aufgabe. Wenn 161 Mitarbeitende drei Wochen lang täglich im Schnitt mehr als 11.000 Schritte zurücklegen, dann ist das nicht nur ein Triumph der persönlichen Disziplin – es ist ein Ergebnis sozialer Struktur. Das Team hält einen aufrecht, wenn der eigene Antrieb nachlässt. Das ist soziale Gesundheitsförderung in ihrer wirkungsvollsten Form.

Führungskräfte, die an solchen Challenges teilnehmen, senden darüber hinaus ein Signal: Gesundheit ist Chefsache – aber keine Zumutung von oben, sondern ein gemeinsamer Weg. Genau das macht den Unterschied zwischen einem Obstkorb-BGM und einer Maßnahme, die im kollektiven Gedächtnis der Belegschaft bleibt. Wenn Mitarbeitende drei Wochen nach einer Challenge noch über ihre persönlichen Abzeichen sprechen oder sich an das tägliche Mittagsgehen erinnern, hat HR etwas Seltenes geschafft: nachhaltige Wirkung mit einfachen Mitteln.

Starten Sie jetzt Ihre eigene Schritte-Challenge mit instingo

38,5 Millionen Schritte in 21 Tagen – das ist keine Ausnahmeleistung einer besonders sportaffinen Belegschaft. Das ist das Ergebnis einer gut konzipierten Challenge-Struktur, einer motivierenden Teamdynamik und einer Plattform, die technisch reibungslos funktioniert. Wenn das beim Polizeipräsidium Bochum mit 161 Mitarbeitenden in 31 Teams gelingt, dann kann es in Ihrem Unternehmen ebenfalls gelingen – egal ob Sie 30 oder 3.000 Mitarbeitende haben.

instingo macht es HR-Verantwortlichen leicht, eine Schritte-Challenge zu planen, zu starten und zu begleiten – ohne großen technischen Aufwand, ohne eigenes App-Development und mit einem Setup, das in der Praxis funktioniert. Wenn Sie wissen möchten, wie sich 11.394 Schritte pro Person und Tag in Ihrem Unternehmen anfühlen, dann ist jetzt der richtige Moment. Starten Sie Ihre eigene Challenge auf instingo.de – und gehen Sie gemeinsam mit Ihrer Belegschaft den nächsten Schritt.

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