Manchmal zeigt sich, was eine Schritte-Challenge wirklich ausmacht, nicht in der Auswertung am Ende – sondern in den kleinen Momenten mittendrin. Bei Preciosa, dem tschechischen Kristallhersteller mit langer Tradition, war das nicht anders. Was dort unter dem Motto „Let's move" gestartet wurde, entwickelte sich schnell zu mehr als einem klassischen Firmensport-Programm: Es wurde zu einem echten Gemeinschaftserlebnis. Und genau das ist der Punkt, an dem viele Corporate-Wellness-Initiativen entweder zünden oder verpuffen.
Was passiert, wenn Energie beim Start wirklich mitgegeben wird
Eine Schritte-Challenge funktioniert nicht allein durch ihre technische Umsetzung. Die entscheidende Variable ist die Energie, mit der sie ins Unternehmen eingeführt wird. Bei Preciosa war von Anfang an spürbar, dass die Verantwortlichen nicht einfach einen Link verschickt und auf Teilnahme gehofft haben. Stattdessen wurde die Challenge aktiv begleitet – mit Kommunikation, die Lust macht, mit einem Rahmen, der Orientierung gibt, und mit einer Haltung, die signalisiert: Das hier ist uns wichtig. In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass dieser erste Impuls über den weiteren Verlauf entscheidet. Wer den Start verschläft oder halbherzig angeht, kämpft die gesamte Laufzeit gegen Desinteresse an. Wer mit echter Begeisterung startet, hat die Trägheit fast schon überwunden, bevor die ersten Schritte gezählt werden.
Das ist auch wissenschaftlich gut belegt: Laut einer Metaanalyse der Stanford University aus dem Jahr 2021 erhöhen soziale Unterstützung und sichtbares Commitment seitens der Führung die Wahrscheinlichkeit, dass Mitarbeitende an Gesundheitsprogrammen dauerhaft teilnehmen, um bis zu 64 Prozent. Der Start ist keine Formalität – er ist der erste und wichtigste Hebel.
Bilder sagen mehr als jede Rangliste
Was bei Preciosa besonders auffiel, war die Bereitschaft der Teilnehmenden, ihre Bewegungsmomente sichtbar zu machen. Fotos aus der Mittagspause, Schnappschüsse vom gemeinsamen Spaziergang nach dem Meeting, Impressionen vom After-Work-Walk – diese Bilder erzählen Geschichten, die keine Statistik ersetzen kann. Und sie erfüllen eine Funktion, die im Corporate-Wellness-Kontext oft unterschätzt wird: Sie normalisieren Bewegung im Arbeitsalltag. Wenn Kolleginnen und Kollegen sehen, dass Bewegung bei anderen einfach dazugehört – und das in ganz normalen Alltagssituationen – verändert das die eigene Wahrnehmung. Plötzlich ist es nicht mehr uncool, in der Pause einen Umweg zu gehen. Es ist das, was alle tun.
Viele HR-Verantwortliche berichten, dass genau dieser visuelle Effekt eine Eigendynamik erzeugt, die keine Kampagne replizieren kann. Der instingo-Chat, über den Teilnehmende Bilder teilen und miteinander interagieren können, ist dabei kein Nice-to-have – er ist der soziale Klebstoff der Challenge. Bewegung wird dadurch nicht als individuelle Pflichtübung wahrgenommen, sondern als gemeinsames Projekt. Das ist ein grundlegend anderes Erleben.
Feiern ist kein Luxus – es ist Führungsaufgabe
Wann haben Sie zuletzt einen Teilerfolg im Unternehmen wirklich gefeiert? Nicht in Form einer formellen Pressemitteilung oder eines nüchternen Newsletters – sondern mit echter Freude, mit Namen, mit Geschichten? Bei Preciosa gehörten gemeinsame Feiern zum Konzept der Challenge. Zwischenstände wurden kommuniziert, Teams wurden hervorgehoben, Meilensteine wurden sichtbar gemacht. Das klingt simpel, hat aber eine enorme psychologische Wirkung. Laut einer Studie des Gallup-Instituts aus dem Jahr 2022 fühlen sich Mitarbeitende, die regelmäßig für Leistungen anerkannt werden, 4,6-mal häufiger motiviert, besonders gute Arbeit zu leisten – und das gilt auch für Gesundheitsinitiativen.
Anerkennung ist keine Weichheit. Sie ist ein Werkzeug. Und eine Schritte-Challenge bietet unzählige Gelegenheiten dafür: das erste Team, das 100.000 Schritte erreicht; die Person, die nach Jahren Inaktivität wieder täglich spazieren geht; das Team, das trotz Außendienst und Schichtbetrieb zusammenhält. Diese Momente zu benennen und zu feiern, kostet nichts – und bewirkt mehr als jedes Bonussystem.
Teamzusammenhalt entsteht nicht durch Struktur – sondern durch geteilte Erfahrungen
Was Preciosa eindrucksvoll gezeigt hat, ist die Kraft des Gemeinsamen. Mitarbeitende aus verschiedenen Abteilungen, mit unterschiedlichen Arbeitszeiten und Aufgaben, haben durch die Challenge einen gemeinsamen Nenner gefunden. Bewegung am Arbeitsplatz wirkt als Equalizer: Sie setzt keinen Titel, kein Gehalt und kein Dienstalter voraus. Jeder Schritt zählt gleich viel. Das schafft eine Verbindung, die in klassischen Teambuilding-Formaten oft mühsam erzwungen werden muss – und hier ganz natürlich entsteht.
In der Organisationspsychologie spricht man von „shared experiences" als einem der stärksten Treiber für psychologische Sicherheit im Team. Wer gemeinsam etwas erlebt hat – einen Rückstand aufgeholt, einen Meilenstein erreicht, miteinander mitgefiebert – trägt das in den Arbeitsalltag zurück. Meetings werden anders, Kommunikation wird leichter, Silos werden durchlässiger. Das ist keine Theorie. Das ist, was passiert, wenn Menschen gemeinsam in Bewegung kommen.
Was HR-Verantwortliche konkret mitnehmen können
Das Beispiel Preciosa lässt sich nicht 1:1 auf jedes Unternehmen übertragen – aber die Prinzipien schon. Erstens: Investieren Sie in den Start. Eine starke Kick-off-Kommunikation, sichtbares Commitment der Führungsebene und klare Teamstrukturen sind keine optionalen Extras, sondern Grundvoraussetzung für den Erfolg. Zweitens: Bauen Sie eine Kultur der sichtbaren Bewegung auf. Ermutigen Sie Teilnehmende aktiv dazu, ihre Momente zu teilen – nicht durch Zwang, sondern durch die richtigen Plattformen und eine Atmosphäre des Vertrauens. Drittens: Feiern Sie laut und spezifisch. Nicht das Gesamtergebnis am Ende, sondern die kleinen Geschichten mittendrin.
Viertens – und das ist vielleicht der wichtigste Punkt – halten Sie die Challenge am Laufen, auch wenn der Enthusiasm nachlässt. Das ist normal. Was zählt, ist, dass ein Rahmen existiert, der Mitarbeitende immer wieder einlädt, weiterzumachen. Regelmäßige Updates, Zwischenauswertungen und direkte Ansprache einzelner Teams wirken oft Wunder. In der Praxis zeigt sich, dass Challenges, die aktiv begleitet werden, deutlich höhere Abschlussquoten und nachhaltigere Verhaltensänderungen erzielen als solche, die nach dem Kick-off sich selbst überlassen bleiben.
Mitarbeitermotivation, die hält: Was nach der Challenge bleibt
Das Schönste an einer gut durchgeführten Schritte-Challenge ist, was nach ihr bleibt. Bei Preciosa war erkennbar, dass Bewegung nicht als temporäres Event erlebt wurde, sondern als etwas, das in den Alltag integriert werden kann. Kolleginnen und Kollegen, die sich während der Challenge kennengelernt haben – oder besser kennengelernt haben – gehen weiterhin gemeinsam spazieren. Gewohnheiten, die in der Challenge entstanden sind, bleiben. Das ist der Unterschied zwischen einem Wellness-Event und einer echten Bewegungskultur. Und genau das ist das Ziel: nicht vier Wochen Aktivität, sondern ein Anfang, der nicht endet.
Laut einer Erhebung der Techniker Krankenkasse aus dem Jahr 2023 gaben 42 Prozent der Befragten an, sich durch betriebliche Gesundheitsprogramme langfristig zu mehr Bewegung motiviert zu fühlen – sofern diese sozial eingebettet und erlebnisreich gestaltet sind. Soziale Einbettung und Erlebnisreichtum: Genau das liefert eine gut gestaltete Schritte-Challenge. Preciosa hat das bewiesen.
Jetzt mit instingo eine eigene Schritte-Challenge starten
Was Preciosa, Vistec, die Hochschule Esslingen und viele andere Unternehmen bereits erlebt haben, können Sie mit Ihrer Belegschaft genauso erleben. Eine Schritte-Challenge mit instingo ist schnell eingerichtet, flexibel anpassbar und liefert genau den Rahmen, den Ihre Mitarbeitenden brauchen: Teams, Ranglisten, einen integrierten Chat, automatische Schrittzählung – und die Möglichkeit, Bewegung am Arbeitsplatz zu etwas zu machen, über das noch Monate später gesprochen wird.
Starten Sie Ihre eigene Challenge auf instingo.de – und erleben Sie, was passiert, wenn Ihre Belegschaft gemeinsam in Bewegung kommt. Energie, Bilder und gemeinsame Feiern inklusive.


























