Halbzeit bei ETL | Lerdon: 8,6 Millionen Schritte in 14 Tagen – wie 59 Mitarbeitende in 3 Teams beweisen, dass die Nature Challenge erst jetzt richtig beginnt

8,6 Millionen Schritte – und das Rennen ist noch längst nicht entschieden

Wer glaubt, die spannendste Phase einer Schritte-Challenge sei der Start, hat noch keine Halbzeit erlebt. Bei ETL | Lerdon ist genau das gerade zu besichtigen: 59 Mitarbeitende, aufgeteilt in 3 Teams, haben in den ersten 14 Tagen ihrer Nature Challenge gemeinsam 8,6 Millionen Schritte zurückgelegt. Eine beeindruckende Zahl – aber was diese Zahl wirklich bedeutet, erschließt sich erst, wenn man sich anschaut, was hinter ihr steckt.

Drei Teams, ein Ziel, und ein Wettbewerb, der längst nicht entschieden ist. Genau das macht die Halbzeit so entscheidend. Denn in der Praxis zeigt sich immer wieder: Was in den ersten Tagen einer Challenge passiert, prägt den Rhythmus der Teilnehmenden. Was in der zweiten Hälfte passiert, prägt die Erinnerung – und damit die Wirkung, die eine solche Initiative auf die Unternehmenskultur hat.

Warum die Mitte einer Challenge der psychologisch heikelste Moment ist

Die Motivationsforschung kennt dieses Phänomen unter dem Begriff des „Mittelpunkt-Effekts". Eine Studie von Huang, Etkin und Jin (2017, Journal of Personality and Social Psychology) zeigt, dass Menschen in der Mitte eines Wettbewerbs dazu neigen, ihre Anstrengung zu verringern – es sei denn, sie erhalten ein klares Signal, dass das Rennen noch offen ist. Wer vorne liegt, neigt zur Selbstzufriedenheit. Wer hinten liegt, riskiert innere Resignation. Beide Zustände bremsen genau die Energie, die eine Challenge zum Leben erweckt.

Für HR-Verantwortliche bedeutet das: Die Halbzeit ist kein Selbstläufer. Sie ist ein Moment, der aktiv gestaltet werden will. Kommunikation, Sichtbarkeit der Zwischenstände und – ganz wichtig – eine Botschaft, die alle drei Teams daran erinnert, dass jede der verbleibenden 14 Tage zählt. Bei ETL | Lerdon ist diese Dynamik besonders spannend, weil 3 Teams eine Konstellation schaffen, die weder zu eindeutig noch zu unübersichtlich ist. Es gibt einen Spitzenreiter, einen Verfolger und ein Team, das aufholen kann. Das ist das ideale Spannungsfeld für eine zweite Challenge-Hälfte, die in Erinnerung bleibt.

Was 8,6 Millionen Schritte über das Team verraten

Rechnet man die Gesamtzahl auf die 59 Teilnehmenden herunter, ergibt sich ein Schnitt von knapp 146.000 Schritten pro Person in 14 Tagen – also etwa 10.400 Schritte täglich. Das liegt nicht nur über dem deutschen Durchschnitt von rund 5.500 bis 7.000 Schritten pro Tag (Quelle: Robert Koch-Institut, Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland), sondern auch deutlich über den 10.000 Schritten, die die WHO als Orientierungswert für einen gesundheitlich wirksamen Bewegungsalltag nennt.

Das ist kein Zufall. Gruppenbasierte Interventionen heben das individuelle Aktivitätsniveau messbar an. Eine Meta-Analyse in der Fachzeitschrift BMJ Open (2019) belegte, dass Teilnehmende an organisierten Schritt-Challenges im Durchschnitt 2.000 bis 3.000 Schritte mehr pro Tag zurücklegen als in Phasen ohne strukturierte Challenge. ETL | Lerdon liefert dafür ein anschauliches Praxisbeispiel: 59 Menschen, die sich gegenseitig antreiben, sichtbar machen und motivieren – das funktioniert, weil das Prinzip soziale Vergleichbarkeit auf eine konstruktive Weise nutzt.

Nature Challenge: Warum das Thema mehr als Deko ist

Der Titel „Nature Challenge" ist kein Marketing-Aufhänger. Er setzt einen inhaltlichen Rahmen, der Bewegung mit einem Sinnkontext verbindet – und das macht einen messbaren Unterschied. Wer nicht nur läuft, um Schritte zu sammeln, sondern um einen Teil einer größeren Idee zu sein, bleibt länger dabei. Das zeigt sich in der Psychologie als sogenannte „intrinsische Motivation": Wenn der Antrieb nicht von außen kommt, sondern aus einem inneren Warum, ist er stabiler, ausdauernder und weniger anfällig für Rückschläge.

Viele HR-Verantwortliche berichten, dass Challenges mit einem klaren Thema oder einem sozialen Anliegen eine deutlich höhere Durchhaltebereitschaft erzeugen als reine Wettbewerbe ohne Kontext. Das Thema Natur hat dabei einen besonderen Effekt: Es lädt regelrecht dazu ein, Schritte dorthin zu verlagern, wo man sie am deutlichsten spürt – nach draußen. Und Bewegung in der Natur hat nachweislich zusätzliche Effekte auf Stimmung und Stressreduktion. Eine Studie der Universität Michigan (Bratman et al., 2015) zeigte, dass bereits 90 Minuten Gehen in natürlicher Umgebung die Aktivität im präfrontalen Kortex verändert – jener Hirnregion, die mit Grübeln und negativem Selbstgespräch assoziiert ist.

Was HR in der zweiten Challengehälfte konkret tun kann

Die zweite Hälfte einer Schritte-Challenge ist nicht der Zeitpunkt, sich zurückzulehnen. Gerade jetzt lohnt es sich, als HR-Verantwortliche aktiv sichtbar zu werden. Ein kurzes Update per Newsletter, eine Nachricht im Unternehmens-Chat oder eine spontane Ankündigung in der Mittagspause – solche Signale wirken. Sie zeigen: Diese Challenge wird wahrgenommen, sie ist wichtig, und das Team wird gesehen.

Konkret empfehlen sich folgende Maßnahmen für die zweite Challengehälfte: Erstens, die aktuellen Teamstände sichtbar machen – am besten dort, wo alle es sehen, sei es auf einem digitalen Schwarzen Brett oder im Team-Chat. Zweitens, eine Mid-Challenge-Überraschung einbauen: Das kann ein kleines Team-Lunch sein, eine kollektive Mittagsrunde oder eine spontane Anerkennung des aktivsten Wochentages. Drittens, den sozialen Aspekt bewusst stärken: Gemeinsame Walks in der Mittagspause, auch abteilungsübergreifend, sind ein einfaches Mittel, das den Gemeinschaftssinn fast automatisch steigert.

Was in der Praxis besonders gut funktioniert: Wenn Führungskräfte nicht nur teilnehmen, sondern aktiv kommentieren, anfeuern oder kleine persönliche Geschichten aus ihrer eigenen Challenge-Erfahrung teilen. Das senkt Barrieren und schafft ein Klima, in dem Bewegung und Gesundheit nicht als Pflicht, sondern als Teil der gelebten Unternehmenskultur wahrgenommen werden.

Teambuilding durch Bewegung – kein Nebeneffekt, sondern der Kern

Drei Teams bedeuten bei ETL | Lerdon nicht nur drei verschiedene Punktestände. Es bedeutet drei verschiedene Gemeinschaften, die sich gerade in Echtzeit formieren. Teamidentität entsteht nicht durch Organigramme oder Projektpläne – sie entsteht durch geteilte Erfahrungen. Eine gemeinsam bewältigte Challenge, ein Tag, an dem alle mehr gegangen sind als je zuvor, ein knapper Rückstand, der das gesamte Team mobilisiert: Das sind die Momente, die Bindung schaffen.

Gallagher et al. (2021) zeigten in einer Studie im Journal of Occupational Health Psychology, dass Mitarbeitende, die an strukturierten Gesundheitsinitiativen im Team teilnahmen, signifikant höhere Werte bei Kohäsion und gegenseitigem Vertrauen aufwiesen als Kontrollgruppen. Für HR bedeutet das: Eine Schritte-Challenge ist kein Wellness-Gadget. Sie ist ein ernstzunehmendes Instrument für den Teamzusammenhalt – und damit für die Mitarbeiterbindung.

Jetzt starten: Bringen Sie Ihr Team in Bewegung – mit instingo

Was ETL | Lerdon gerade erlebt, können Sie auch für Ihr Unternehmen möglich machen. Eine gut organisierte Schritte-Challenge kostet wenig, bringt aber viel zurück: mehr Bewegung im Alltag, mehr Energie, bessere Stimmung – und Teams, die nicht nur nebeneinander arbeiten, sondern füreinander laufen.

instingo macht genau das einfach: die Organisation, die Visualisierung der Teamstände, die Schritt-Auswertung und die soziale Komponente, die aus einer Maßnahme ein echtes Erlebnis macht. Egal ob 10 oder 1.000 Mitarbeitende, ob Büro, Homeoffice oder Außendienst – eine Nature Challenge, eine Bewegungs-Challenge oder ein ganz eigenes Format lässt sich schnell und unkompliziert aufsetzen.

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